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(v.l.) Geschäftsführer Dirk Kerstin, Dekan Prof. Dr. Jürgen Braun, Schatzmeisterin Martina Böhmer und der Vorsitzende der Susatia, Hathumar Rustige, begrüßten die Erstsemester am Fachbereich Agrarwirtschaft. Foto: Pösentrup / FH SWF
(v.l.) Geschäftsführer Dirk Kerstin, Dekan Prof. Dr. Jürgen Braun, Schatzmeisterin Martina Böhmer und der Vorsitzende der Susatia, Hathumar Rustige, begrüßten die Erstsemester am Fachbereich Agrarwirtschaft. Foto: Pösentrup / FH SWF(Download )
15.10.2014

Eher modernes Netzwerk als konservative Verbindung

Verband Susatia bei Erstsemestern am Fachbereich Agrarwirtschaft beliebt

Soest. Seit Jahren erfreut sich die Susatia ungebrochener Beliebtheit. Zur Info- Veranstaltung am Mittwoch entschlossen sich von den gut 125 anwesenden Studienanfängern spontan 101 Studierende, dem Verband beizutreten.

„Die Susatia ist der Verband, in dem sich Studierende, ehemalige Studierende sowie Freunde und Förderer des Fachbereichs Agrarwirtschaft seit 1923 zusammengeschlossen haben“, erläuterte der Vorsitzende Hathumar Rustige. Hier begegneten sich Mitglieder aller Altersstufen und aus allen Berufsgruppen. Ihre Gemeinsamkeit: Alle sind in irgendeiner Form mit dem Landbau verbunden. Rustige betonte, dass es sich bei der Susatia nicht mehr um eine klassische Studentenverbindung handele: „Der alte Common, wie er heute noch in Corpsverbindungen sowie CV-Verbindungen gelebt wird, wurde bereits vor vielen Jahren abgelegt, so dass sich heute eigentlich alle Studierenden von der Susatia angesprochen fühlen können.“ Die Öffnung zeigt Erfolg. Waren Ende der 80er Jahre noch gut 30 Prozent der Erstsemester beigetreten, liegt die Quote heute in der Regel bei fast 90 Prozent.

Die Studierenden zu unterstützen, das ist ein in der Satzung festgelegter Hauptzweck der Susatia. Ganz praktisch unterstützt der Verband zum Beispiel Fahrten und Exkursionen, stiftet den mit 1.000 Euro dotierten „Soester Agrarpreis“ oder vergibt ein Stipendium im Rahmen des NRW-Stiftungsprogramms.
Außerdem ist der Jahreskalender gefüllt mit geselligen Terminen oder interessanten Vorträgen zu aktuellen agrarwirtschaftlichen Themen. Den wirklichen Wert der Verbindung würden die Neu-Mitglieder aber wohl erst nach ihrem Studium zu schätzen wissen, so der Vorsitzende. Susaten seien nahezu in aller Welt und in unterschiedlichen Organisationen und Berufsfeldern zu finden.
„Die Susatia stellt ein Netzwerk dar. Diese Kontakte könnten für Sie eine Chance sein, zum Beispiel bei der Stellensuche nach dem Studium, für Praktika oder für einen geplanten Auslandsaufenthalt.“

Sein Vorgänger, Heinz Theile-Ochel, habe immer von der großen Susaten-Familie gesprochen, in der noch die alten und wieder modernen Werte gelebt werden, so Hathumar Rustige. Das klinge vielleicht ein bisschen pathetisch. Aber ein Blick auf die Statistik zeigt, dass „alte und wieder moderne Werte“ bei den Studierenden offenbar immer noch hoch im Kurs stehen. Von den gut 125 anwesenden Erstsemestern entschlossen sich spontan 101, dem Verband beizutreten. Als äußeres Erkennungszeichen wurde ihnen feierlich die Susatennadel überreicht.

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