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Prof. Venhaus (3.v.l.)begrüßte gemeinsam mit Dagmar Perizonius und Gisela Winkler (4.u.5.v.l.) die türkischen Gäste. Im Vordergrund: Klaus und Klara
Prof. Venhaus (3.v.l.)begrüßte gemeinsam mit Dagmar Perizonius und Gisela Winkler (4.u.5.v.l.) die türkischen Gäste. Im Vordergrund: Klaus und Klara(Download )
16.10.2014

An der FH studieren viele türkischstämmige Studenten

Gäste aus der türkischen Stadt Ayancik besuchten Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. So wurde Ayan Ergün, Bürgermeister von Ayancik in Iserlohn noch nie begrüßt. Klaus und Klara, die autonomen mobilen Roboter von Prof. Dr. Martin Venhaus, stürmten auf ihn und seine Delegation zu und begleiteten sie ins Labor des Iserlohner Hochschullehrers.

Prof. Venhaus leitet verschiedene Labore im Fachbereich Maschinenbau. Die Studierenden lernen hier an praktischen Beispielen die Grundlagen der Robotertechnik, Bildverarbeitung, Rechnergestützter Messdatenverarbeitung und Sensorik. Ein Schwerpunkt ist der Bereich „Autonome Transportsysteme“, zu dem auch „Klaus“ und „Klara“ gehören. Sie sind fahrerlose autonome Transportfahrzeuge, die für den Materialtransport eingesetzt werden. Prof. Venhaus stellte den türkischen Gästen sein Lehr- und Forschungsgebiet vor und demonstrierte praktische Einsatzgebiete der Robotik.

Zuvor hatte Dagmar Perizonius, Leiterin des Akademischen Auslandsamts, die Fachhochschule Südwestfalen vorgestellt und dabei berichtet, dass die Mehrzahl der Studierenden mit ausländischem Pass an der Hochschule aus der Türkei stamme. Mit drei türkischen Universitäten in Istanbul, Izmir und Kadir Has unterhält die Hochschule Kooperationen im Bereich Studierenden-und Dozentenaustausch und nimmt am Europäischen Erasmus-Programm teil: „Gerade für unsere Studierenden mit türkischen Wurzeln wird die Türkei für ein Auslandssemester immer interessanter“, informierte Perizonius die türkischen Gäste.