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Profi-Triathlet Andreas Niedrig (2. v. li.) und Prof. Dr. Ingo Froböse (2. v. r.) referierten im vergangenen Wintersemester im Rahmen der Hagener Hochschulgespräche. Nun stehen neue Veranstaltungen an.
Profi-Triathlet Andreas Niedrig (2. v. li.) und Prof. Dr. Ingo Froböse (2. v. r.) referierten im vergangenen Wintersemester im Rahmen der Hagener Hochschulgespräche. Nun stehen neue Veranstaltungen an. (Download )
20.10.2014

Reproduktionsmedizin – auf dem Weg zum geklonten Menschen

Hagener Hochschulgespräche starten wieder / „Faszination Technik“ ist in diesem Semester das zentrale Thema

Hagen. Faszination Technik ist in diesem Semester das übergreifende Thema der Hagener Hochschulgespräche. An insgesamt vier Terminen referieren und diskutieren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den thematischen Schwerpunkten Reproduktionsmedizin, Datenschutz im Internet, Energiewende und Raumfahrt.

Die Fachhochschule Südwestfalen und der Verein Deutscher Ingenieure laden auch in diesem Wintersemester zu den Hagener Hochschulgesprächen ein. Die Reihe steht unter dem Titel „Faszination Technik“ und startet am Montag, 10. November, mit einer Diskussion zur Frage „Reproduktionsmedizin – auf dem Weg zum geklonten Menschen?“.

„Neue Augen aus dem Labor: Wissenschaftler züchten Netzhaut aus embryonalen Stammzellen“, „Designer-Babys sollen ihre Brüder und Schwestern retten“. So verheißungsvoll diese exemplarischen Schlagzeilen für die regenerative Medizin auch klingen mögen, so kontro­vers sind die ethischen Diskussionen um die Zukunftsper­spektiven der Reproduktionsmedizin.

Im Rahmen dieses Hochschulgespräches wird deshalb den zentralen Fra­gestellungen dieser Debatte nachgegangen. Prof. Dr. Andre Coners, Organisator der Veranstaltung, nennt sie:  „Worin liegt das ethische Dilemma der Reproduktionsmedizin? Wo liegen die Grenzen zwischen Reproduktionsmedizin und einem designten Menschen aus dem Reagenzglas? Wie lassen sich Religion und Reproduktionsmedizin vereinbaren?“.

Mit Dr. Andreas Bernard, Süddeutsche Zeitung und Autor des Buches „Kinder machen: Neue  Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie „ und Prof. Dr. Dieter Sturma, Leiter des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Bonn beziehen zwei bekannte Experten der Wissenschaft Position zum ethischen Dilemma der Reproduktionsmedizin

Der Vortrag beginnt am 10. November um 17.30 Uhr im Budde-Hörsaal (MU13) der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182 in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V.