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14.11.2014

Die Durchleuchtungsmaschine im eigenen Büro

Beim Hagener Hochschulgespräch werden am 24. November Risiken und Nutzen des Internets diskutiert.

Hagen. Das Internet, in den ersten Jahren fast ausschließlich gefeiert, wird inzwischen immer mehr gefürchtet.Viele Menschen scheinen mit den Anforderungen, die ein verantwortungsbewusstes Surfen im Netz stellt, schlicht überfordert. Aber hat das Netz seinen schlechten Ruf als Durchleuchtungsmaschine verdient? Darum wird es beim nächsten Hagener Hochschulgespräch der Fachhochschule Südwestfalen am Montag, 24. November, gehen.

Das Internet leistet privat wie beruflich enorme Dienste und hat entscheidend zur Entstehung einer globalen Gemeinschaft beigetragen. Doch seit einigen Jahren bestimmen zunehmend Begriffe wie „Cyberkriminalität“, „Ausspähaffäre“, oder „heimliche Datensammlung“ die Schlagzeilen.

Das Internet ist mit seinen Gefahren für personenbezogene Informationen zunehmend zu einem undurchschaubaren Konstrukt geworden, das in seiner ganzen Komplexität für den normalen Nutzer kaum mehr greifbar ist.Ist das Internet Fluch oder Heilsbringer? Und können aktuelle rechtliche Maßnahmen wie beispielsweise das „Recht auf Vergessen“ das Vertrauen in dieses Medium zurückgewinnen? Fragen wie diese werden im Zentrum dieses Hochschulgesprächs stehen. Diskussionsgäste sind  Falk Garbsch, Pressesprecher des Chaos Computer Clubs sowie Marina Weisband von der Piratenpartei.

Der Vortrag beginnt am 24. November um 17.30 Uhr im Budde-Hörsaal (MU13) der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182 in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V.