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Eine weitere Facette Deutschlands lernten die 30 internationalen Studierenden in Bremen kennen. Foto: privat
Eine weitere Facette Deutschlands lernten die 30 internationalen Studierenden in Bremen kennen. Foto: privat(Download )
09.12.2014

Weite Welt und große Schiffe

Internationale Studierende besichtigten Meyer-Werft und Bremen.

Soest. 30 Studierende aus 25 verschiedenen Nationen unternahmen jetzt eine vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Bildungsreise. Organisiert und geleitet wurde die zweitägige Fahrt von Sabine Mahlstedt vom Akademischen Auslandsamt an der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Meyer-Werft in Papenburg war das erste Ziel der neuen internationalen Master- und Austauschstudierenden. Im Rahmen einer Fachführung konnten die künftigen Ingenieure die Produktionsanlagen der Werft besichtigen. Zurzeit befindet sich die „Anthem of the Seas“ in der Endphase der Produktion, ein Schiff der Quantum-Klasse mit einer Kapazität für rund 4.100 Passagiere. Auch die Erklärungen zum gerade erst ausgelieferten und derzeit modernsten Forschungsschiff der Welt, der „Sonne“, fanden großen Anklang. So erlebten die Studierenden hautnah die Arbeitsabläufe und die besonderen logistischen Herausforderungen in den einzelnen Docks. Auch die Arbeitsbedingungen der Werft vor Ort, die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen sowie die besonderen Anforderungen für die Region in Bezug auf die Ems weckten reges Interesse.

Nach diesem Ausflug in die Welt der Technik lockte die Stadt Bremen mit Kultur und Geschichte. Motiviert vom Abend inmitten der Bremer Studentenkneipen, stand am nächsten Tag ein Einblick in die Historie der Stadt an. Viele Fotos wurden gemacht und so manch einer der Studierenden vertraute den Bremer Stadtmusikanten seinen Wunsch an – im Vertrauen auf die Stadtführerin, dass dieser mit festem Griff um die Hufe des Esels dann auch in Erfüllung ginge. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie motiviert und interessiert unsere neuen internationalen Studierenden sich mit den unterschiedlichen Facetten Deutschlands auseinandersetzen“, erläuterte Sabine Mahlstedt. „Dies ermöglicht, über die reinen Studieninhalte hinaus, bleibende Eindrücke zu gewinnen.“