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Haura Kaawar ist die erste Absolventin des Studiengangs „Technische Redaktion und Projektmanagement“ an der Fachhochschule Südwestfalen.
Haura Kaawar ist die erste Absolventin des Studiengangs „Technische Redaktion und Projektmanagement“ an der Fachhochschule Südwestfalen.(Download )
(v.li.) Mit der Absolventin freuten sich Erstprüfer Prof. Dr.-Ing. Christian Stumpf, Ideengeber Prof. Dr. Mark Schülke und Zweitprüferin Dr. jur. Margitta Boin.
(v.li.) Mit der Absolventin freuten sich Erstprüfer Prof. Dr.-Ing. Christian Stumpf, Ideengeber Prof. Dr. Mark Schülke und Zweitprüferin Dr. jur. Margitta Boin. (Download )
02.01.2015

Technische Redaktion ist mehr als „Schönschreiben“

Erste Absolventin an der FH – perfekte Kombi von Sprache und Technik

Soest. Anders als für die meisten Medienberufe sind die Berufsaussichten für Technische Redakteurinnen und Redakteure hervorragend. Eine kurze Recherche über gängige Online-Jobbörsen zeigt, dass sich Absolventen ihre Jobs deutschlandweit aussuchen können. Haura Kaawar bestätigt die Regel: Als erste Absolventin des noch jungen Studiengangs „Technische Redaktion und Projektmanagement“ (TRP) an der Fachhochschule Südwestfalen hatte sie den Job zur Abschlussprüfung bereits in der Tasche.

Gerade erst die Abschlussprüfung bestanden und schon den ersten Arbeitstag in Sicht – Haura Kaawar will offenbar keine Zeit verlieren. Innerhalb der Regelstudienzeit hat sie ihr Studium absolviert und darf sich nun Bachelor of Engineering (B.Eng.) nennen. Der Titel ihrer Bachelor-Arbeit, „Systematische Optimierung einer Betriebsanleitung für die Steuerung einer Reifendruck-Regelanlage“, macht deutlich, dass es dabei nicht nur um „Schönschreiben“ geht. „Ich schreibe sehr gern, aber mich interessiert vor allem auch der technische Aspekt. Der Studiengang verbindet beides und hat zusätzlich noch einen Anteil Projektmanagement. Für mich die perfekte Kombination“, begründet die 23-Jährige ihren Entschluss, Technische Redaktion und Projektmanagement zu studieren.

TRP-Studierende lernen, Technik und Produktionsprozesse zu verstehen. Zwar konstruieren sie nicht selbst, werden jedoch angeleitet, technische Kommunikationsmittel wie technische Zeichnungen oder Baupläne zu entschlüsseln und zu verstehen. Dabei orientiert sich die Ausbildung dicht an der Praxis: „Zu den Lehrinhalten zählen Module aus dem Bereich Kommunikation und Redaktion. Ich weiß aber auch, was eine Welle ist.“ (stabförmiges Bauteil zur Übertragung von Drehmomenten), so Haura Kaawar. Sie erwartet jetzt ein abwechslungsreicher Job mit direktem Kundenkontakt und vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Zu ihren Aufgaben zählt beispielsweise die Anfertigung von Betriebsanleitungen und vieles mehr.

Während ihres Studiums hat die gebürtige Wickederin die Fachhochschule kennen und schätzen gelernt. „Der Vorteil gegenüber größeren Hochschulen ist, dass es hier nicht so anonym zugeht. Für Fragen sind die Professoren jederzeit ansprechbar und man muss nicht erst drei Jahre auf einen Termin warten!“ Ein bisschen Wehmut überkommt die Absolventin schon beim Abschied, aber auch Stolz: „Es ist ein schönes Gefühl. Drei Jahre Arbeit haben sich gelohnt, ich hab’s geschafft. Jetzt kann’s losgehen!“

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