Pressearchiv

Bilder

1.)	Der Info-Tag aus Roboter-Perspektive: Im Labor für Robotik faszinierte diese Maschine in Menschenform die Besucher-Gruppen mit ihrem Können.
1.) Der Info-Tag aus Roboter-Perspektive: Im Labor für Robotik faszinierte diese Maschine in Menschenform die Besucher-Gruppen mit ihrem Können.(Download )
Technik zum Anfassen: Im Foyer faszinierte ein Modell mit programmierten LKW die Besucher
Technik zum Anfassen: Im Foyer faszinierte ein Modell mit programmierten LKW die Besucher(Download )
23.01.2015

Ein Stückchen Zukunft geschmiedet

Viele junge Leute besuchten den Info-Tag der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Hagen. Der Info-Tag an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wurde seiner Rolle als wichtiger Anziehungspunkt für Studieninteressierte auch in diesem Jahr wieder gerecht. Weit über 200 junge Leute nutzten am Donnerstag die Chance sich vor Ort und aus erster Hand über Studienangebot und Studienbedingungen an der Hochschule zu informieren.

„Einfach blind irgendwo anfangen zu studieren? Nein, das ist echt nicht mein Ding“, sagt Hasan Akduman und winkt ab. Zwar steht der Schulabschluss des 18-jährigen erst im kommenden Jahr an, Gedanken über die Zeit danach macht sich der Schüler des Hönne Berufskollegs in  Menden aber schon längst. Und so besuchte er mit einigen Klassenkameraden den Info-Tag in Hagen. „Ich weiß noch nicht, was ich will“, sagt Hasan, „vielleicht ein Studium, vielleicht eine Ausbildung, vielleicht eine Kombination. Ich weiß aber, dass es eine wichtige Entscheidung ist, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.“

Angetrieben vom Vorsatz dieser Entscheidung ein gutes Stück näher zu kommen bahnten sich etliche Gruppen ihren Weg durch das Hochschulgebäude an der Haldener Straße. Als schließlich die Laborführungen begannen, hatten sich die meisten schon in einigen Vorträgen über die für sie besonders interessanten Studiengänge informiert. In den Laboren gab es dann eine ordentliche Portion Praxis. Professoren, Mitarbeiter und Studenten ließen Roboter Bälle aufheben und in Kisten ablegen, demonstrierten Putzroboter für Wintergärten oder eine Smartphone-App, die zeigen soll, wo man kurzfristig noch einen Parkplatz in Hochschulnähe findet. Alexander Barabo war ganz in seinem Element. „Ich interessiere mich total für künstliche Intelligenz und will auf jeden Fall was mit Informatik machen“, so der 18-Jährige.

Aber auch deutlich jüngere Besucher nutzten die Chance, die der Info-Tag in Hagen bietet. Die 14-jährige Derya aus Wuppertal hatte von ihrer Lehrerin einen Tipp bekommen und war mit einer Freundin nach Hagen gereist. Mit der Bahn. „Programmiersprachen faszinieren mich“, erzählt Derya, „und man kann ja nie früh genug anfangen, sich zu informieren“. Damit wären wir dann wieder bei Hasan. Er und seine Freunde schlendern kurz vor Toreschluss noch über den großen Infomarkt im Foyer. „Wir haben alles“, sagen sie und wirken zufrieden. Einfach blind irgendwo anfangen zu studieren? Das wird ihnen jedenfalls nicht passieren.