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Dr. Oksana Basmanova (10. v. l.),  Natalja Sakrinitschnaja (6. v.r.) und Prof. Dr. Ewald Mittelstädt (r.) mit den Teilnehmern des „German Ukraine Meetup“
Dr. Oksana Basmanova (10. v. l.), Natalja Sakrinitschnaja (6. v.r.) und Prof. Dr. Ewald Mittelstädt (r.) mit den Teilnehmern des „German Ukraine Meetup“ (Download )
28.01.2015

Meschede meets Ukraine

Ukrainische und Mescheder Dozenten und Studierende im gemeinsamen Unterricht

Charkiw / Meschede. „Meet up! – Deutsch Ukrainische Jugendbegegnungen von Europeans for Peace“ liest man auf einem Schild am Hörsaal 1.1.2. Drinnen findet gerade Unterricht statt, gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Für zwölf deutsche und zwölf ukrainische Studierende steht „Entrepreneurship and Intercultural studies“ auf dem Vorlesungsplan.

Den Unterricht teilen sich die Dozentinnen Dr. Oksana Basmanova und Natalja Sakrinitschnaja aus Charkiw mit Prof. Dr. Ewald Mittelstädt aus Meschede. Gesprochen wird eine Mischung aus Deutsch, Russisch und Englisch und offensichtlich verstehen sich alle wunderbar. „Darum geht es in interkultureller Kommunikation: Das Wichtigste ist, eine gemeinsame Sprache zu finden“, meint Natalja Sakrinitschnaja. Sie unterrichtet am Lehrstuhl für Romanische und Germanische Philologie der Charkiwer Humanistischen Hochschule „Ukrainische Volksakademie“.

Aber im Unterricht geht es auch ums Geschäft oder genauer gesagt: um Geschäftsmodelle. In sechs Teams aus jeweils zwei ukrainischen und zwei deutschen Studierenden entwickeln und präsentieren die Teilnehmer Geschäftsideen. Zum Beispiel die Gruppe „Eco-Family“, die preisgünstige Fahrradtouren für den Familienurlaub als Geschäftsmodell vorstellt.

Das Fach ist als Geschäftsmodell-Wettbewerb aufgebaut. „Die Studierenden sollen hier lernen, wie man Geschäftsmodelle professionell entwickelt und kommuniziert und sich so Vorteile für den Arbeitsmarkt verschaffen“, erklärt Basmanova. Die Dozentin für Betriebswirtschaftslehre hatte schon im Frühjahr einen „virtuellen Gastauftritt“ in Meschede. Die Partnerbeziehungen begannen 2013 mit einer Online-Kooperation. Der tatsächliche Aufenthalt in Meschede  im Wintersemester hat ihr und den anderen Teilnehmern  dann aber wesentlich besser gefallen.