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(v.l.n.r.) Christel Voßbeck-Kayser, Ann-Kathrin Geschwinder, Heinz-Joachim Henkemeier.
(v.l.n.r.) Christel Voßbeck-Kayser, Ann-Kathrin Geschwinder, Heinz-Joachim Henkemeier.(Download )
14.04.2015

Botschafterin für Deutschland und Südwestfalen

Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen nimmt am Parlamentarischen Patenschafts-Programm für junge Berufstätige in den USA teil

Iserlohn. Gemailt haben sie schon einige Male, persönlich kennengelernt haben sie sich aber erst beim gestrigen Treffen in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn: Ann-Kathrin Geschwinder, die ab August am Parlamentarischen Patenschafts-Programm für junge Berufstätige des Deutschen Bundestages teilnimmt und die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser, die für die junge Iserlohnerin die Patenschaft übernommen hat.

Aus über tausend Bewerbungen für die bundesweit 75 Plätze hat sich Ann-Kathrin Geschwinder schon bei der zentralen Auswahltagung im letzten Jahr durchgesetzt. Und mit ihrer Bewerbung auch bei Christel Voßbeck-Kayser überzeugt: „ Ich schaue nicht nur auf die Noten, mir geht es in erster Linie um die Persönlichkeit, um Engagement und das kulturelle Wissen. Denn unsere jungen Berufstätigen sind Botschafter Deutschlands, die unser Leben, unsere Kultur und unsere Ausbildungsinhalte in den USA repräsentieren“.  

Im Gegenzug lernen die Teilnehmer des Programms ein Jahr lang das amerikanische Ausbildungs- und Berufssystem kennen. Im ersten halben Jahr steht der Besuch eines Colleges auf dem Programm, wo berufsbezogene Kurse, die auf dem Ausbildungsberufs aufbauen, belegt werden. Ab Januar geht es zum Praktikum in ein amerikanisches Unternehmen. Ihren Zielort in den USA kennt die 20-Jährige noch nicht: „ Das entscheidet sich immer erst kurz vorher. Von Alaska bis Hawaii ist alles möglich. Auch ob ich in einer Gastfamilie oder auf dem Collagecampus wohnen werde, weiß ich noch nicht“, meint sie gelassen.

Für Christel Voßbeck-Kayser ist das Parlamentarische Patenschafts-Programm eine wertvolle Chance für junge Menschen: „Als Mutter von drei Kindern, weiß ich wie bereichernd Auslandsaufenthalte für die Entwicklung der jungen Berufstätigen sein können“, spricht sie aus Erfahrung und gibt Geschwinder auch mit auf dem Weg: „ Mit ihrer Teilnahme sind Sie auch eine Botschafterin Südwestfalens und der Fachhochschule Südwestfalen“. So sieht es auch FH-Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier, der sich für seine Mitarbeiterin freut: „ Dieses Stipendium ist für uns ein Novum, das wir auch als Auszeichnung empfinden. Wir haben zwar viele Stipendiaten an unserer Hochschule, aber das sind Studierende. Umso mehr freut es uns, dass mit Ann-Kathrin Geschwinder erstmalig eine sehr gute Mitarbeiterin ein Stipendium erhält. Sie hat Anfang dieses Jahres ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation abgeschlossen und konnte aufgrund ihrer guten Leistungen die Ausbildung um sechs Monate verkürzen“. Auch für Christe Voßeck-Kayser ist die Patenschaft für eine junge Berufstätige ein Novum: „Bislang habe ich nur Schüler in diesem Programm begleitet“.

In Deutschland nimmt Ann-Kathrin Geschwinder jetzt erst einmal an einer Vorbereitungswoche mit interkulturellem Training teil, bevor es dann am 4.August in den Flieger nach New York geht. Ein kleines Geschenktütchen der heimischen Abgeordneten mit Unterlagen zum Deutschen Bundestag, einem praktischen Wörterbuch und kleinen Leckereien wird sie dabei begleiten. Christel Voßbeck-Kayser wünscht der Iserlohnerin ein Jahr mit vielen spannenden Begegnungen und Erfahrungen.