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Zum Gelingen des Projekts wollen Studierende und Lehrende der FH sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kreis und Stadt Soest beitragen. Foto: FH
Zum Gelingen des Projekts wollen Studierende und Lehrende der FH sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kreis und Stadt Soest beitragen. Foto: FH(Download )
20.04.2015

Mehr Willkommenskultur dank digitaler Konzepte

Gemeinsames Projekt von Fachhochschule, Stadt und Kreis Soest gestartet

Soest. Aller Anfang ist schwer – das wissen junge Menschen aus fernen Ländern, die ein Studium an der Fachhochschule Südwestfalen beginnen, nur zu gut. Deshalb wollen internationale Studierende jetzt gemeinsam mit der Stadt und dem Kreis Soest Ideen entwickeln, um Besuchern und neuen Mitbürgern den Start in Soest zu erleichtern.

International Studierende sollen an der Fachhochschule Südwestfalen nicht nur „ankommen“, sondern sich „willkommen“ fühlen. Dieses ehrgeizige Ziel verfolgenauch viele Städte und Kommunen in der Region, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdiskussion den wachsenden Bedarf an einer Willkommenskultur als große Herausforderung erkannt haben. „Deshalb hat die Stadt Soest den Wunsch geäußert, Willkommensangebote auch in digitaler Form zu schaffen. Und wir als Fachhochschule sind froh, dass wir unser Know-how dafür zur Verfügung stellen können“, so Professor Dr. Andreas Gerlach, Professor für International Management and Entrepreneurship an der Fachhochschule Südwestfalen. Dabei beschränkt sich das Thema nicht nur auf Flüchtlinge und ausländische Mitbürger. Auch neu zugezogene Bürger aus einer anderen deutschen Stadt müssen die Schwierigkeiten und Hürden einer neuen Umgebung meistern, um sich gut einzuleben und erfolgreich in die städtische Gemeinschaft zu integrieren. 

Unterstützt von Professor Gerlach und Lars Bollweg, haben jetzt internationale Masterstudierende im Studiengang International Management and Information Systems (IMIS) das Thema im Seminar „Corporate Entrepreneurship an Innovation – CEI“ aufgegriffen. Mit Start ihres Studiums am Fachbereich Elektrische Energietechnik haben die jungen Leute aus fernen Ländern bereits den Neuanfang in einer fremden Stadt gewagt und wissen, was es heißt, sich den damit verbundenen Schwierigkeiten und Herausforderungen zu stellen. Zunächst werden die Studierenden erste Ideen sammeln. Das können zum Beispiel Anwendungssoftwarelösungen (Apps.) für Smartphones sein, die den Nutzer zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt oder mit gezielten Tipps durch den Bürokratiedschungel der Verwaltung führen. Ziel des Kurses ist es, aus den besten Ideen ein innovatives Handlungskonzept zu entwickeln.

Der Prozess der Ideenfindung wird mit großem Engagement von der Stadt und dem Kreis Soest begleitet. Zum Start des Projekts erklärte Jörn Peters vom Kreis Soest jetzt der Studierendengruppe, welche digitalen Anwendungen wie Apps (z.B. Nav4Blind) und Infrastrukturen in Soest bereits umgesetzt wurden. Auch Ricarda Reetz und Brigitte Sliwa von der Stadt Soest werden die Studierenden begleiten.

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