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Raus aus dem Hörsaal, rein in die Marktforschung: Studierende des Fachs „Strategisches Marketing“ befragen in den kommenden Wochen 2000 Jugendliche in Südwestfalen Foto: Manja Graewe, FH Südwestfalen
Raus aus dem Hörsaal, rein in die Marktforschung: Studierende des Fachs „Strategisches Marketing“ befragen in den kommenden Wochen 2000 Jugendliche in Südwestfalen Foto: Manja Graewe, FH Südwestfalen(Download )
13.05.2015

Aus Theorie wird Praxis

Studenten der Fachhochschule Südwestfalen führen Marktforschung zum kulturellen Angebot für Jugendliche in Südwestfalen durch

Meschede / Südwestfalen. Raus aus dem Hörsaal, rein in die Welt der Jugend in Südwestfalen. Doch wo sind die Jugendlichen der Region und was wird ihnen in Südwestfalen geboten? Auf diese Fragen suchen Studierende des Fachs „Strategisches Marketing“ der Fachhochschule Südwestfalen Antworten.

Im Auftrag der Koordinierungsstelle für regionale Kulturpolitik in der Kulturregion Sauerland führen sie vom 22. Mai bis 7. Juni eine Marktforschung zum kulturellen Angebot für Jugendliche in Südwestfalen durch. Für die Entwicklung des Fragebogens über Recherchen im Vorfeld und die Durchführung der Befragung sind die Studierenden verantwortlich. Dozentin Prof. Dr. Anne Jacobi und ihr Team haben dazu seit Beginn des Sommersemesters das notwendige Hintergrundwissen in Vorlesungen und Übungen vermittelt.

Nach gründlichen Vorbereitungen heißt es jetzt raus aus dem Hörsaal und rein in die Schulen, zu Jugendeinrichtungen und Treffpunkten. Um die Zielgruppe der Befragung auch zu erwischen, besuchen die Studierenden Schulen in der Region und verteilen ihre Fragebögen dort. Außerdem werden sie auch auf Events sein, die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richten und dort Befragungen durchführen. Insgesamt gilt es, 2000 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren zu interviewen. In Kleingruppen schwärmen die angehenden Wirtschaftler dazu von Meschede in alle fünf Kreise Südwestfalens aus – von Lippstadt bis Siegen, von Lüdenscheid bis Winterberg.

„Die Studierenden können hier selbst aktiv werden und lernen viel besser, wie viel Arbeit und Überlegungen hinter so einer Marktforschung stecken, als wenn ich es ihnen einfach von der Tafel aus erzähle“, schmunzelt Prof. Dr. Anne Jacobi und freut sich auch über den Auftrag. „Kooperationen wie diese sind für alle Beteiligten eine win-win-Situation. Wir freuen uns darüber, unseren Studierenden so praxisnahe Aufgaben geben zu können.“

Aber auch die befragten Jugendlichen sollen von der Studie profitieren. Die Koordinierungsstelle für regionale Kulturpolitik in der Kulturregion Sauerland erhofft sich von den Befragungen neue Erkenntnisse zu den Erwartungen der Jugend an ihr Kulturangebot. So könnten neue Freizeitangebote entstehen, die ganz den Wünschen der südwestfälischen Jugend entsprechen. Dann heißt es auch für die Jugendlichen: raus aus den Schulen, rein ins vielseitige Freizeitvergnügen Südwestfalens!