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Prof. Ulrich Lehmann (7.v.l.) hat gemeinsam mit Kollegen, Studierenden und Kooperationspartner aus der Wirtschaft das Podiumsgespräch im Rahmen der Ringvorlesung „Industrie 4.0 – Internet der Dinge“ organisiert.
Prof. Ulrich Lehmann (7.v.l.) hat gemeinsam mit Kollegen, Studierenden und Kooperationspartner aus der Wirtschaft das Podiumsgespräch im Rahmen der Ringvorlesung „Industrie 4.0 – Internet der Dinge“ organisiert.(Download )
16.06.2015

Industrie 4.0: Fachhochschule lädt zum öffentlichen Podiumsgespräch ein

Bedeutung für die Region Südwestfalen steht im Mittelpunkt

Iserlohn. Wie kommt die Hochtechnologie der sogenannten „Smart Factory“ am besten in Südwestfalen voran? Diese Kernfrage diskutieren Vertreter aus Hochschulen, Politik und Wirtschaft im Podiumsgespräch „Evolutionäre Einführung von Industrie 4.0“ am 23. Juni in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn.

Hinter den Begriffen „Smart Factory“ und „Industrie 4.0“ verbirgt sich die Zukunft der industriellen Fertigung. Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung. Damit soll in erster Linie die Informatisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben werden. Die zukünftige Industrieproduktion, so das Ziel, stellt die Individualisierung der Produkte in den Vordergrund und integriert Kunden und Geschäftspartner in die Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse. „In der Smart Factory soll letztlich die „Losgröße Eins“ für den Preis einer Serien- oder sogar Massenproduktion hergestellt werden können“, erklärt Organisator Prof. Ulrich Lehmann.

Die Idee der digitalisierten „Smart Factory“ ist nicht neu. Bereits in den 1980er Jahren entstand die Idee des „Computer Integrated Manufacturing“, kurz „CIM“. „Die Stufen für die Schritte zur Umsetzung der Pläne für die Einführung waren damals zu hoch: Das Internet war noch nicht verfügbar, die nötige Rechnerleistung noch sehr teuer“, erklärt Lehmann. „Heute tragen wir mit einem Smartphone die Rechnerleistung eines Supercomputers aus den 90erJahren in der Jackentasche“. Die Smart Factory ist mittlerweile machbar. Für die Einführung gilt nach Lehmann Meinung das Prinzip der kleinen Schritte. „ Migration von Industrie 3.0 zur Industrie 4.0 –Fertigung ist besser als sprunghafte Erneuerung, vor allem, wenn all die Menschen aus den Unternehmen mitgenommen werden“.

Welche Schritte in Südwestfalen gegangen werden und welche Unterstützung Verbände, Kammern und Hochschulen leisten können, diskutieren auf dem Podium: MinDirig Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas (angefragt) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Uwe Lück, Vorstandsmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure, MdB Dr. Matthias Heider; Andreas Lux, stellv. Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, Dr. Mikko Börkirchner, Metall NRW, Prof. Peter Haring Bolivar, Universität Siegen sowie Prof. Dr. Erwin Schwab und Prof. Ulrich Lehmann von der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Veranstaltung beginnt um 15:45 Uhr im Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff Hörsaal der Fachhochschule Südwestfalen, Frauenstuhlweg 31 in Iserlohn. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.cvci.fh-swf.de/I40.