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Gut 1.000 Schüler von Gymnasien und Berufskollegs aus der Region nutzten die Westfälische Studienbörse als Entscheidungshilfe für die Studienwahl.
Gut 1.000 Schüler von Gymnasien und Berufskollegs aus der Region nutzten die Westfälische Studienbörse als Entscheidungshilfe für die Studienwahl.(Download )
22 Universitäten und Fachhochschulen waren mit einem Infostand vertreten. Fotos (2): FH/Pösentrup
22 Universitäten und Fachhochschulen waren mit einem Infostand vertreten. Fotos (2): FH/Pösentrup(Download )
23.06.2015

Westfälische Studienbörse an der Fachhochschule

Persönliche Beratung, Eignungstests und Vorträge für gut 1.000 Besucher

Soest. Die Wahl zwischen unüberschaubar vielen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten stellt Schülerinnen und Schüler vor große Herausforderungen. Umso besser, wenn viele Angebote zentral und gebündelt präsentiert werden: Zur 11. Westfälischen Studienbörse an der Fachhochschule Südwestfalen zog es wieder gut 1.000 Studieninteressierte der Region auf den Soester Campus.

Die Westfälische Studienbörse ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bundesagentur für Arbeit Meschede-Soest und der Fachhochschule Südwestfalen, die den Campus als Ausstellungsfläche kostenfrei zur Verfügung stellt. Mehr als 20 Hochschulen, darunter Universitäten und Fachhochschulen aus der näheren Umgebung sowie aus Düsseldorf und Jena, waren dieses Mal vertreten. Außerdem informierten hiesige Kreditinstitute sowie das Studentenwerk Dortmund über Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Was es mit einem Stipendium auf sich hat, erläuterten gleich sechs Anlaufstellen. Zusätzlich wurden eine Reihe interessanter Vorträge angeboten, die viele Hochschulen zur Präsentation ihres Studienangebots nutzten oder zu Themen wie Studienfinanzierung und Stipendien. Zulassungsvoraussetzung für einige Studiengänge oder für das Studium im Ausland ist das Bestehen spezifischer Eignungstests. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen in beispielhaften Tests für die Bereiche technische Disziplinen, Sprache oder Ausbildungsplatzsuche zu prüfen.  

Der Sinn der Veranstaltung sei, Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr die Abiturprüfung ablegen werden, Studienmöglichkeiten in der Region aufzuzeigen, so Rainer Tambach von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit im Kreis Soest. „Dabei solltet ihr nicht nur Prospekte grapschen, das steht alles im Internet. Nutzt vielmehr die Chance, persönlich mit den Leuten zu reden und Fragen zu stellen wie, welcher Studiengang kommt infrage, was sind die Besonderheiten, wie kann ich mich ein Jahr vor dem Abi auf den geforderten Numerus Clausus vorbereiten?“, ermunterte er die Gäste. Werbung machte er auch für die zahlreichen Infoangebote zum Thema Stipendium: „Stipendium heißt nicht immer, nur die besten Schüler mit den besten Leistungen kriegen die Kohle. Vielmehr geht es bei der Vergabe um persönliche Voraussetzungen, Engagement. Es lohnt sich immer, nachzufragen!

Die Westfälische Studienbörse schafft eine in der Hochschullandschaft einmalige Informationsplattform, von der Besucher wie Aussteller profitieren. Von Konkurrenzdenken unter den Bildungsanbietern keine Spur: „Wir bilden ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten ab und haben dabei wenig Überschneidungen. Außerdem steht heute der Service für Schülerinnen und Schüler im Vordergrund“, betonte Miriam Kohls von der Fachhochschule Südwestfalen.