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Nach 50 Jahren hat sich an der Hochschule vieles verändert.
Nach 50 Jahren hat sich an der Hochschule vieles verändert.(Download )
07.07.2015

Vom Hörsaal zum Heiraten in die Kirche

Ehemalige Studenten besuchten nach 50 Jahren die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Iserlohn. Vor 50 Jahren haben sie an der damaligen Iserlohner Ingenieurschule Fertigungstechnik studiert. Jetzt zum Studien-Jubiläum zog es sie noch einmal an die Hochschule, wo sie von Prodekan Prof. Dr. Wolfgang Schütte begrüßt wurden.

Sogar aus Caracas in Venezuela war ein Ehemaliger angereist. Er ist in Venezuela geboren, mit seinen Eltern aber als Kind bereits nach Iserlohn gezogen. Nach dem Schulbesuch studierte er an der Fachhochschule. 1975 ging er zurück nach Südamerika und gründete dort ein Unternehmen.

Prof. Schütte stellte den Absolventen den heutigen Standort Iserlohn der Fachhochschule Südwestfalen mit ihren 15 Studiengängen vor. Anders als heute gab es vor 50 Jahren nur Vollzeitstudiengänge. Ein berufs-oder ausbildungsbegleitendes Studium kannte man damals nicht. Entsprechend ihrem früheren Studium begleitete Schütte die Ingenieure in die Labore für Produktentwicklung und Konstruktion, Umformtechnik und Werkzeugmaschinen. Prof. Dr. Rainer Herbertz, Leiter des Labors für Umformtechnik, entdeckte unter den Besuchern sogar einen Bekannten, mit dem er noch vor einigen Jahren einen Industriekontakt pflegte. Im Labor für Werkzeugmaschinen begeisterten sich die Ehemaligen über die moderne Rapid Prototyping Technologie.

Der Besuch endete mit einem Mittagessen in der Mensa, wo viele Anekdoten aus dem früheren Studentenleben die Runde machten. So erinnerten sich alle an einen Kommilitonen, der an der Tafel Rechenaufgaben zu lösen hatte, seine Kreide dann beiseite legte und sich mit den Worten verabschiedete: „ So, jetzt gehe ich in die Kirche und heirate“.