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Meike Ottensmeier Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen
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01.09.2015

Auf jeden Fall was Technisches

Meike Ottensmeier schließt ihr duales Elektrotechnikstudium mit „sehr gut“ ab – und studiert nebenbei Maschinenbau

Meschede. Meike Ottensmeier aus Delbrück hat am 1. Juni ihr Elektrotechnik-Studium in Meschede mit „sehr gut“ beendet. Ihr Studium hat sie zudem dual absolviert. Bei Fujitsu in Paderborn machte sie ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration und arbeitete anschließend neben und nach dem Studium in der Hardwareentwicklung. Und als wäre das alles nicht genug, studiert sie nebenbei noch Maschinenbau, mittlerweile im sechsten Semester.

Klingt anstrengend. „Ist es auch“, lacht Meike Ottensmeier. Das Duale Studium bei Siemens Professional Education war zwar gut aufgeteilt und stellte aus ihrer Sicht kein großes Problem dar. „Die Kombination aus Elektrotechnik und Maschinenbau war dann aber ganz schön hart.“ Warum dann diese Dreifachbelastung?  Ihre Lieblingsfächer in der Schule hießen Mathematik und Physik. Nach einem Semester Mathematikstudium war Meike Ottensmeier aber schnell klar: „Mathematik ist mir zu trocken, ich wollte auf jeden Fall was Technisches“. Sie bewarb sich für verschiedene duale Studienangebote, um neben dem Studium etwas zu verdienen und Praxiserfahrung zu sammeln. Während des ersten Semesters Elektrotechnik entstand ihr Wunsch, in die Industrie zu gehen, am liebsten in die Konstruktion. Sie begann direkt mit dem Maschinenbau. „Ich mag es nicht, wenn etwas zu lange dauert und mache deshalb lieber mehreres gleichzeitig“, erklärt die junge Frau.

Konkret wünscht sie sich eine Anstellung in der Automobilindustrie. Nach Abschluss des Maschinenbau-Studiums im Frühjahr stellt der Einstieg in diese Industrie für sie die nächste große Herausforderung dar. So wie sie es erzählt, nimmt man ihr aber ab, dass sie auch das gut hinbekommt.