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02.09.2015

18 Termine in acht Tagen

High-Tech und Gesellschaft im Fokus der USA-Exkursion der Soester FH

Soest. Mit vielseitigen Eindrücken und hochkarätigen Erlebnissen kehrten Studierende des Soester Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik jetzt begeistert von ihrer USA-Exkursion zurück. Erstmals waren auch Studierende der Fachhochschule Bielefeld mit dabei. Das dichte Programm enthielt 17 Besichtigungstermine in acht Tagen im Raum New York und Boston.

"Diese Exkursion wird ergänzend zu den Vorlesungen angeboten, um den Studierenden das etwas andere Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der USA sowie deutsche Kooperationen nahe zu bringen", erläuterte Prof. Dr. Alfons Noe. Der Auslandsbeauftrage des Fachbereichs Maschinenbau und Prof. Dr. Anne Schulz-Beenken nahmen Soester Studierende und erstmals Ingenieurstudenten der Fachhochschule Bielefeld mit auf die Reise.

In dem umfangreichen und anstrengenden Programm absolvierten die Studierenden an acht Tagen 17 Besuchstermine. Höhepunkte für die zukünftigen Ingenieure waren der Flugzeugtriebwerkshersteller Pratt&Whitney und ein Empfang an der New Yorker Börse. Dort konnten die Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen das Läuten der Schlussglocke am Ende des 24. August mit Rekordkurstürzen von bis 1000 Punkten zusammen mit Händlern und zahlreichen Journalisten hören.

Genauso begeisterten die Druckerei der New York Times und das New England Air Museum in Hartford. Bei Pratt&Whitney, deren Triebwerke in vielen Airbus- Flugzeugen zu finden sind, nahmen sich leitende Ingenieure an den Triebwerken zwei Stunden Zeit, um die Produktpallette der Triebwerke zum Stückpreis von etwa 10 Mio. Dollar zu erläutern.

Das Wirken Deutschlands in den USA wurde bei den Besuchen der Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen und in der Niederlassung der Fa. Beumer aus Beckum deutlich. Besonders beeindruckend war der Besuch des Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation, der mithilfe von Prof Dr. Stefan Schweizer vom Soester Fraunhofer Anwendungszentrum zustande kam.

In New York erlebten die Studierenden die USA als Einwanderland, ohne die kaum bekannte Geschichte schwarzer Sklaven im Museum African Burial Ground auszulassen. Die Ursprünge von Verfassung für alle Bürger und Staatsgründung waren rund um die Freiheitsglocke in Philadelphia hautnah zu spüren.

Besuche der Harvard-University und des Massachusetts Institutes of Technology in Boston gewährten Einblicke in akademische Institutionen von Weltgeltung.
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