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Studienberater Matthias Vitte (stehend 3. v. re.) begrüßte die Delegation der Gesamtschule Haspe um Berufswahlkoordinator Josef Quanz (stehend 1.v.li.) an der Fachhochschule Südwestfalen im Hagen.
Studienberater Matthias Vitte (stehend 3. v. re.) begrüßte die Delegation der Gesamtschule Haspe um Berufswahlkoordinator Josef Quanz (stehend 1.v.li.) an der Fachhochschule Südwestfalen im Hagen.(Download )
02.10.2015

Erstkontakt mit Fachhochschule und Studifinder

Stufe 11 der Gesamtschule Haspe besuchte die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Hagen. Was kann ich? Was kann ich nicht? Was passt zu mir? Und was passt nicht? Je eher man die Antworten auf diese Fragen kennt, desto sicherer kann man sein, die richtige Studienwahl zu treffen. Das NRW-Ministerium für Wissenschaft und Forschung stellt dafür im Internet eine Art Anwort-Maschine bereit. Und um diese Maschine richtig bedienen zu lernen, besuchte die Stufe 11 der Gesamtschule Haspe jetzt die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Aber natürlich nicht nur deshalb.

Das Ministerium hat ihm den Namen Studifinder gegeben. Und damit lassen sich nicht etwa alte Studienfreunde vergangener Tage aufspüren, nein, damit sollen junge Leute herausfinden, welcher Studiengang wirklich zu ihnen passen könnte. „Das ist ein gutes Werkzeug“, findet Josef Quanz. Der Berufswahlkoordinator und natürlich auch Lehrer der Gesamtschule Haspe nutzte die Räumlichkeiten der Hagener Fachhochschule, um der kompletten Stufe 11 zu erklären, wie eben dieser Studifinder funktioniert. Bei über 2000 Bachelorstudiengängen und Studiengängen mit Staatsexamen allein in NRW könne ein wenig Orientierung wirklich nicht schaden, dachte sich der Pädagoge. Mit dem Studifinder könne man sich gut testen, so Quanz, „er kann vor einer Fehlentscheidung bewahren, weil er einem auch deutlich sagt, wenn man nicht die nötigen Fähigkeiten für einen Studiengang mitbringt.“

Ob die Schüler was auf das virtuelle Durchwinken oder auch den erhobenen Online-Zeigefinger geben? „Warum nicht?“, sagt Niklas Bock, „ich denke schon, dass einiges dahinter steckt“, so der Siebzehnjährige. Ob und was er studieren will, weiß er noch nicht. Weitere Entscheidungshilfen hatte dann das Studienberatungsteam der Hochschule für ihn und seine Stufe parat. In kleineren Gruppen wurden die Schüler durch das Gebäude geführt. Auch mehrere Vorträge durften sie besuchen. Für den 17-jährigen Dennis Becker eine runde Sache: „Ich bin echt überrascht von der Größe und dem Angebot der Hochschule. Hier kann man echt viel machen.“