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Eine Zusammenarbeit, die sich gelohnt hat: (v.l.n.r.) Technologiescout Andreas Becker, Holger Geck (GAH Alberts), Sabrina Ernst (GAH Alberts), Julia Mackenbrock, Prof. Dr. Mark Fiolka, Prof. Dr. Ulrich Lichius und Alexander Baukloh (GAH Alberts)
Eine Zusammenarbeit, die sich gelohnt hat: (v.l.n.r.) Technologiescout Andreas Becker, Holger Geck (GAH Alberts), Sabrina Ernst (GAH Alberts), Julia Mackenbrock, Prof. Dr. Mark Fiolka, Prof. Dr. Ulrich Lichius und Alexander Baukloh (GAH Alberts)(Download )
19.10.2015

Erfolgreiche Masterarbeit stärkt Marktposition

Iserlohner Studentin entwickelte Simulationsmodell für Torscharniere

Iserlohn/Herscheid. Im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelte die Iserlohner Studentin Julia Mackenbrock ein Simulationsmodell für Torscharniere für die Fa. Gust. Alberts GmbH & Co. KG aus Herscheid. Vermittelt wurde die Kooperation über die Technologiescouts des Transferverbundes Südwestfalen, dem auch die Fachhochschule Südwestfalen angehört.

„Wir wussten zwar, dass unsere Torbänder ihre Funktion voll erfüllen, wollten aber eine Bemessungshilfe für Torscharniere entwickeln, um unsere Kunden bezüglich der Auslegung der Scharniere noch kompetenter beraten zu können“, erklärt Dietrich Alberts, Geschäftsführer der Gust. Alberts GmbH & Co.KG aus Herscheid.

Bereits zum zweiten Mal nahm der international tätige Familienbetrieb Kontakt zu Technologiescout Andreas Becker vom Transferverbund Südwestfalen auf und bat um Unterstützung. Bereits kurze Zeit später konnten mit den Iserlohner Professoren Dr. Mark Fiolka und Dr. Ulrich Lichius sowie Studentin Julia Mackenbrock vom Masterstudiengang „Integrierte Produktentwicklung“ der Fachhochschule Südwestfalen die passenden Partner gefunden werden. Im Rahmen ihrer Masterarbeit analysierte Mackenbrock die Kräfte, die auf die Metallbeschläge der Torscharniere wirken. In dem aufgebauten Simulationsmodell kann das Verhalten der Torscharniere virtuell vorhergesagt werden. In Abhängigkeit der Länge, Breite und dem Gewicht eines Tores wird den Mitarbeitern künftig über ein Tabellenprogramm signalisiert, welcher Artikel aus dem umfangreichen Sortiment die optimale Lösung bietet. Bei ihren Untersuchungen konnte Mackenbrock auf das Labor für integrierte Produkt- und Prozesssimulation am Hochschulstandort Lüdenscheid zurückgreifen. „Die Untersuchungen wurden mit absolut neuester Technik durchgeführt“, berichtet Prof. Fiolka.

„Mit den Ergebnissen von Julia Mackenbrock haben wir nun einen Mehrwert für uns und unsere Kunden gewonnen“, ist sich Produktmanager Alexander Baukloh sicher und Dietrich Alberts ergänzt: „ Das Ergebnis kann als Wettbewerbsvorteil gesehen werden und stärkt unsere Marktposition“. Auch für die Fachhochschule war das Projekt eine erfolgreiche Kooperation, wie Prof. Fiolka betont: „Wir sehen eine wichtige Aufgabe darin, die heimischen Unternehmen mit unserer Kompetenz zu unterstützen. Gleichzeitig möchten wir unseren Studierenden die Möglichkeit bieten, Praxiserfahrung zu sammeln und reale Problemstellungen zu bearbeiten. Beides hat hier hervorragend geklappt“. Und Julia Mackenbrock freut sich, dass ihre Ergebnisse in der Praxis erfolgreich Anwendung finden: „Das ist für mich schon eine wertvolle Erfahrung“. Bei der Iserlohner Firma Wila Lichttechnik GmbH hat sie ihre erste Arbeitsstelle gefunden und wird dort im Bereich Konstruktion und Entwicklung arbeiten.