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06.11.2015

Wie fair ist der Profisport?

Beim Hagener Hochschulgespräch geht es am 16. November um Tauglichkeit und Verbindlichkeit aktueller Regelwerke

Hagen. Besiegen die Großen immer die Kleinen? Oder kann vielleicht doch jeder jeden schlagen? Weil das Geld ungleich verteilt ist, und weil Geld eben doch Tore schießt, gibt es in vielen Profiligen mitlerweile ein Ungleichgewicht. Wie ist es um Chancengleichheit und Fairplay im Profisport bestellt? Darüber müssen wir reden. Und zwar beim Hagener Hochschulgespräch am Montag, 16. November, im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen.

Fairness – ein großes Wort, das ein anderes zur Folge hat: Chancengleichheit. Allerdings sind die Einhaltung von Regeln und die Achtung vor Kontrahenten im Profisport beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr. Immer zahlreicher und immer fetter werden die Schlagzeilen, die sich um Dopingskandale, Spielmanipulationen oder Gewalt und Extremismus auf und neben dem Spielfeld drehen. Auch ein sogenanntes „Financial Fair Play“ wird seit einigen Jahren immer häufiger thematisiert. Klar ist: Vollständige Regelwerke sind unverzichtbar, um faires Verhalten zu sichern. Nur so kann gewährleistet werden, dass sportliche Gegner mit den gleichen Mitteln kämpfen.

Doch reichen diese Regelwerke tatsächlich aus? Im Rahmen des dritten Hagener Hochschulgespräches des Semesters sollen bewusst provokative Fragen im Mittelpunkt stehen. Wie ist es um Fairness im Profisport bestellt? Kann noch von echter Chancengleichheit gesprochen werden? Sind die aktuellen Regelwerke zeitgemäß? Darüber diskutieren Dagmar Freitag, Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzende des Sportausschusses, sowie Wolfgang Brück, Geschäftsführender Gesellschafter des Eishockey-Proficlubs Iserlohn Roosters.

Die Veranstaltung beginnt am 16. November um 17.30 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182, in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V.