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Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Iserlohn Karin Käppel unterzeichnete gemeinsam mit FH-Rektor Prof. Dr. Claus Schuster eine Kooperationsvereinbarung
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Iserlohn Karin Käppel unterzeichnete gemeinsam mit FH-Rektor Prof. Dr. Claus Schuster eine Kooperationsvereinbarung(Download )
16.11.2015

Gemeinsame Beratung sorgt für Transparenz und Orientierung beim Studium

Fachhochschule Südwestfalen und Agenturen für Arbeit in Iserlohn, Hagen, Meschede und Soest schließen Kooperationsvereinbarung

Iserlohn. Stellvertretend für die Agenturen für Arbeit in Iserlohn, Hagen, Meschede und Soest unterzeichnete heute (12.11.2015) in Iserlohn die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Iserlohn; Karin Käppel, gemeinsam mit FH-Rektor Prof. Dr. Claus Schuster eine Kooperationsvereinbarung. Damit verfolgen beide Einrichtungen das Ziel, akademisch Interessierte frühzeitig, individuell, umfassend und so gut zu beraten, dass sie ein Studium erfolgreich absolvieren können.

Die berufliche Orientierung von jungen Menschen ist heute eine große Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Studiengängen in Deutschland“, sind sich Käppel und Schuster einig. Gemeinsam möchten FH und Arbeitsagenturen auch dazu beitragen, die Fachkräfte in der Region zu halten. „Die Fachhochschule hat vor Ort ein großes Angebot an Studiengängen und ist mit der Industrie bestens vernetzt. Mit unseren Abi-Beratern möchten wir auf dieses großartige Angebot und die guten Anschlussperspektiven hinweisen“, betont Käppel. Dabei haben Fachhochschule und Agenturen für Arbeit insbesondere auch die Unterstützung beruflich Qualifizierter im Blick.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des bereits jetzt schon absehbaren Fachkräftebedarfs stellt diese Kooperationsvereinbarung die Grundlage für eine dauerhaft angelegte „strategische Partnerschaft“ dar. In den Bereichen Berufsorientierung, Beratung und Vermittlung von Studierenden und Absolventen, studienfeldbezogene Beratungstests, Informationstransfer und Beratung von Studienzweiflern oder Spurwechslern wollen beide Einrichtungen vorhandene Kompetenzen und Synergieeffekte nutzen.

Im Detail bieten Dozenten der Fachhochschule in den Berufsinformationszentren Vorträge und Sprechstunden für Schüler an. Berater der Arbeitsagenturen informieren in allgemeinbildenden Schulen und erarbeiten für Absolventen von Berufskollegs zielgruppengerechte  Orientierungsangebote. Dabei wird auch die Eignung für ein spezielles Studium geklärt. An der Schnittstelle zum Arbeitsmarkt beraten die Arbeitsagenturen Studierende und Absolventen und vermitteln Arbeitsangebote oder stellen Kontakte zu Arbeitgebern her. Das Themengebiet der studienbegleitenden Patenschaften zu Betrieben wird ebenfalls ein zukünftiges Informationsfeld sein. Studienzweifler sollen umfassend gemeinsam beraten werden, um die möglichen Strategien in Richtung Fortsetzung des Studiums, Wechsel des Studium oder einen Wechsel in einen Ausbildungsberuf  bzw. die Aufnahme einer Berufstätigkeit zu ermitteln. „Gerade bei der Beratung von Studienzweiflern sind die  Arbeitsagenturen für uns der geborene Partner, weil sie neutral beraten“, ist sich Schuster sicher. „Die Berufsberater kooperieren eng mit unseren Studierendencoaches an den einzelnen Standorten“.

Einmal pro Jahr, auch das sieht die Kooperationsvereinbarung vor, findet ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch statt. „Der Kooperationsvertrag, so Käppel und Schuster, „bekräftigt und verdeutlich, wie wichtig uns eine gute Beratung und Information in der beruflichen Orientierungsphase sind“.