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Über 100 Absolventen wurden in diesem Jahr mit einer Feier verabschiedet.
Über 100 Absolventen wurden in diesem Jahr mit einer Feier verabschiedet.(Download )
19.11.2015

Mit „Warp-Antrieb“ ins Berufsleben

Fachhochschule Südwestfalen verabschiedete Absolventen mit Star Trek Vortrag

Iserlohn. Mehr als 100 Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn wurden jetzt im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Insgesamt haben am Standort Iserlohn im Akademischen Jahr 1.10.14 bis 1.10.15 knapp 400 Studierende ihr Studium beendet.

Den Gastvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Hubert Zitt, Dozent im Studiengang Informatik an der Fachhochschule Kaiserslautern. Sein Thema: die Star Trek-Filme und insbesondere der „Warp-Antrieb“ und das „Beamen“. Beides passte hervorragend zum Anlass, denn der Übergang von der Hochschule ins Berufsleben kommt manchmal durchaus dem „Beamen“ in eine andere Welt gleich.

Dass die Absolventen mit ihrem Studium in Iserlohn darauf aber gut vorbereitet wurden, machte Frank Hermann, Geschäftsführer des Fördervereins der Fachhochschule Südwestfalen e.V. in Iserlohn bei seiner Begrüßung klar.

"Beam me up, Scotty", dieser Satz ist Teil unserer Kultur geworden. In seinem Vortrag erläuterte Zitt ausführlich, dass viele der technischen Visionen in den Star Trek Filmen mittlerweile Realität geworden und in unserem Alltag eingezogen sind. Beim Warp-Antrieb, einem Antriebsmechanismus, der Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit durch gezieltes Krümmen der Raumzeit ermöglicht, stellte Zitt die Vereinbarkeit des Antriebskonzeptes mit der Allgemeinen Relativitätstheorie vor. Was das Thema „Beamen“ betrifft,  machte Zitt den Zuhörern wenig Hoffnung auf eine baldige Realisierung. Das Problem ist die Abspeicherung und Übertragung der dafür notwendigen riesigen Datenmengen. Zurzeit würde allein die Übertragung der Daten 3,1 Billionen Jahre benötigen. Bei anderen technischen Medien war die Serie ihrer Zeit voraus. Wurde 1964 beispielsweise schon ein Fax-ähnliches Gerät bei Star Trek gezeigt, so hielt erst 1979 das erste Fax-Gerät in Deutschland Einzug. Einzig bei den Smart-Phones wurden die Visionen der Star Trek-Macher von der Realität übertroffen. Den Absolventen gab Zitt zum Schluss mit auf den Weg: „Sie als Absolventen der technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge haben alle Möglichkeiten an der zukünftigen technischen Entwicklung mitzuarbeiten. Leben Sie lange und in Frieden“.

Bevor es zum Feiern mit Freunden, Familie und Wegbegleitern aus dem Studium in die Mensa ging, wurde jeder Absolvent mit einem Geschenk persönlich von den Dekanen der beiden Fachbereiche Maschinenbau sowie Informatik und Naturwissenschaften, Prof Dr. Wolfgang Schütte und Prof. Dr. Eva Eisenbarth verabschiedet.