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 (v.l.) Prof. Dr. Mark Schülke, Miriam Kohls, Prof. Dr. Christine Kohring und Alexander Schaaf begrüßten mit 130 Gästen so viele wie nie zur Eltern-Uni.
(v.l.) Prof. Dr. Mark Schülke, Miriam Kohls, Prof. Dr. Christine Kohring und Alexander Schaaf begrüßten mit 130 Gästen so viele wie nie zur Eltern-Uni.(Download )

"Schwitzen für den Tatort“ – Laboringenieur Karl-Heinz Weber (links) startete den schweißtreibenden „Fremdversuch“, wie viel Watt produziert werden muss, um einen Fernseher zu betreiben. Fotos (2): FH/Pösentrup(Download )
30.11.2015

Was treibt eigentlich der Nachwuchs den ganzen Tag?

Eltern-Uni: Vortrag zum Thema Optik und Rundgang über den Campus

Soest. Während der Schulzeit sind Schnuppertage im Betrieb von Mutter oder Vater schon fast die Regel. Studierende drehten jetzt den Spieß um: Zur Eltern- Uni der Fachhochschule Südwestfalen waren gut 130 Eltern, Angehörige und Freunde gekommen, um sich einmal genauer anzuschauen, was der Nachwuchs den ganzen Tag so auf dem Soester Campus treibt.

Zur Begrüßung gab Prorektorin Prof. Dr. Christine Kohring Ihren Gästen einen kurzen Überblick über die Historie und die Möglichkeiten, an der Fachhochschule Südwestfalen zu studieren. „Ich sehe was, was du nicht siehst“, lautete der Titel des anschließenden Vortrags von Prof. Dr. Mark Schülke, der am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik Mathematik und Physik unterrichtet. Er eröffnete mit den Worten, „Ich werde Ihnen heute in einer halben Stunde alles erzählen, was Sie zur Optik wissen müssen“, und sorgte damit im Auditorium für ein ebenso schwer beeindrucktes wie leicht eingeschüchtertes Emporziehen der Augenbrauen. Bei einem trockenen Monolog, überladen mit physikalischem Fachchinesisch, sollte es aber nicht bleiben. Der Professor verstand es, sein Publikum auf unterhaltsame Art und Weise in die Grundlagen der Lehre vom Licht einzuführen. Um etwa den Unterschied zwischen Licht und Schall zu verdeutlichen, gab er zu bedenken, dass die in der neuesten Episode der Star- Wars-Saga gezeigten spektakulären und mit viel Getöse inszenierten Weltraumschlachten dramaturgisch zwar plausibel, aus physikalischer Sicht aber eher unrealistisch seien. Er beeindruckte auch mit der Präsentation der Hochgeschwindigkeitskamera, die im Labor für Werkstofftechnik beispielsweise zur Untersuchung von Materialbeschaffenheit und Verformung von Sportmundschutzen eingesetzt wird.

Im Anschluss an den Vortrag machten die Gäste einen geführten Rundgang über den Campus und sahen sich etwa die Bibliothek, das Labor für Leistungselektronik und Elektrische Maschinen, die Kfz-Werkstatt, die Werkstätten der Studiengänge Design- und Projektmanagement sowie Technische Redaktion und Projektmanagement an und informierten sich über Vulkanfiber, ein Faserbundstoff aus Baumwolle und Papier. Eine Kostprobe vom „studentischen Essen“ gab es in der Mensa. In der Altstadt spendierte die Stadt Soest später eine Stadtführung, bevor ein bildungsreicher Tag auf dem Weihnachtsmarkt seinen Ausklang fand.

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