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Prof. Dr. Matthias Hermes  Foto: Privat
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04.01.2016

Hochschulreferat: Flexibel fertigen, Umwelt schonen

Prof. Dr. Matthias Hermes spricht am 6. Januar über „Innovationen der Umformtechnik zur flexiblen und ressourcenschonenden Fertigung“

Meschede. Kundenindividuelle Produkte fertigen und dabei die Umwelt schonen – darum geht es im Mescheder Hochschulreferat von Prof. Dr. Matthias Hermes am 6. Januar. Der Titel seiner Antrittsvorlesung lautet: „Kommende Innovationen der Umformtechnik zur flexiblen und ressourcenschonenden Fertigung“

Umformtechnik heißt, ein Werkstoff wird spanlos ohne Abfall alleine durch äußere Krafteinwirkung in eine neue Form gebracht. Diese Verfahrensgruppe gehört zu den ältesten Fertigungsprozessen für Metalle und ist trotzdem aktueller denn je. Das Fertigen ohne Abfall und ohne Späne ist auch in der modernen Zeit von besonderer Bedeutung. In Südwestfalen wird Umformtechnik in zahlreichen Betrieben eingesetzt.

Umformtechnische Verfahren haben das Potenzial, Ressourcen einzusparen und kosteneffizient zu produzieren. Unter der Problematik des Klimawandels ist eine Energieoptimierung in der gesamten Fertigungstechnik unumgänglich. Hier bieten umformtechnische Verfahren vielerlei direkte und indirekte Potenziale. Zusätzlich findet sich ein Trend zur Individualisierung der Produkte in der heutigen Gesellschaft und muss hier in Einklang gebracht werden. Ein möglicher Schlüssel sind hocheffiziente Fertigungsketten und Fertigungsmethoden, bei denen moderne Umformtechnik eine zentrale Rolle spielen kann.

Prof. Dr. Matthias Hermes stellt in seinem Vortrag Denkanstöße und ausgewählte Beispiele zu dieser Thematik vor. Der öffentliche Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Hörsaal 1.1.2 der Fachhochschule Südwestfalen, Lindenstr. 53 in Meschede. Die Teilnahme ist kostenlos.