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Prof. Dr. Ernst-Günter Schweppe  Foto: Christina Brüschke, FH Südwestfalen
Prof. Dr. Ernst-Günter Schweppe Foto: Christina Brüschke, FH Südwestfalen(Download )
11.01.2016

Die Geschichte der Elektronenröhre

Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Ernst-Günter Schweppe im Mescheder Hochschulreferat am 13. Januar

Meschede. Von der Glühlampe bis zur Mikrowelle – im Mescheder Hochschulreferat am 13. Januar geht es um die Geschichte der Elektronenröhre. Prof. Dr. Ernst-Günter Schweppe erklärt in seiner Abschiedsvorlesung, welche Rolle die Elektronenröhre seit über 130 Jahren in unserem Alltag spielt.

Thomas Alva Edison entdeckte 1884 an Versuchen mit Glühlampen einen interessanten Effekt: die Glühemission. Damit begann eine rasante Entwicklung zunächst mit der Liebenröhre, benannt nach dem österreichischen Physiker Robert von Lieben. Über die durch den Amerikaner Lee de Forest patentierte Audionröhre ging es weiter zu den Radio- und Fernsehempfängern in den 50er und 60er Jahren.

Der Vortrag behandelt zum einen diese historische Entwicklung. Daneben zeigt Professor Schweppe aber auch die Entwicklung der Vakuumröhre in verschiedenen Spezialgebieten, in denen sie auch heute noch zu finden ist. Zu nennen sind dabei die Röntgenröhre, Senderöhren wie das Klyston und die Klystrode sowie das Magnetron, welches auch heute noch im Mikrowellenherd eingesetzt wird. 

Der öffentliche Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Hörsaal 1.1.2 der Fachhochschule Südwestfalen, Lindenstr. 53 in Meschede. Die Teilnahme ist kostenlos.