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07.03.2016

Professionelles Marktforschungsprojekt umgesetzt

Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal setzt auf Know-how von Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Hagen. Im Rahmen des Seminars „Marktforschung“ des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen setzten 21 Bachelor-Studierende ein professionelles Marktforschungsprojekt für die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal um.

Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH ist ein kommunales Entsorgungsunternehmen mit drei Standorten in Wuppertal und ca. 370 Mitarbeitern. Darüber hinaus unterhält sie im Wuppertaler Stadtgebiet fünf Recyclinghöfe. Im Rahmen des Marktforschungsprojekts sollte die Zufriedenheit mit den Dienstleistungen der AWG generell und insbesondere der Dienstleistungen an den Recyclinghöfen abgefragt werden.

Verbundstudent Haci Suayip Celik, der bei der AWG im Unternehmensbereich des Müllheizkraftwerkes in der Technischen Dokumentation und der Materialwirtschaft tätig ist, begleitete die Durchführung des Marktforschungsprojekts. „Die Meinung unserer Kunden ist maßgeblich für unsere tägliche Arbeit“, erklärt Haci Suayip Celik die Motivation zur Marktforschungsstudie, „um ein Meinungsbild  zu erhalten, ist es unabdingbar, regelmäßig Kundenbefragungen durchzuführen.“

Insgesamt wurden 500 Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Zufriedenheit befragt. Unter der fachlichen Leitung von Professor Dr. Gerd Uhe und Dipl.-Betriebswirtin Michaela Rothhöft von der FH Südwestfalen erarbeiteten die 21 Studierenden zunächst geeignete Fragebögen, um die Kundenzufriedenheit entsprechend messen zu können. „Die Erstellung der Fragebögen hat wieder sehr gut funktioniert“, freut sich Michaela Rothhöft über die Arbeit ihrer Schützlinge, „Auf dieser Basis konnte eine professionelle Befragung durchgeführt werden.“

Bei der weiteren Umsetzung wurden die Studierenden dann durch einen externen Dienstleister unterstützt, der die telefonischen Interviews durchführte. Anschließend wurden die Ergebnisse durch die Studierenden ausgewertet. „Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Einerseits haben wir uns sehr über die positive Meinung unserer Bürger/innen gefreut und andererseits werden uns die kritischen Anmerkungen helfen, unsere Dienstleistungen zu verbessern“, resümiert Haci Suayip Celik als Begleiter auf AWG-Seite und gleichzeitig Teilnehmer, „das gesamte Projekt zeichnete sich besonders durch das professionelle Vorgehen und die wissenschaftlich fundierte Bearbeitung aus.“

Bei der Abschlussveranstaltung in Wuppertal wurden die Ergebnisse vor der AWG-Geschäftsführung vorgestellt und diskutiert. „So ein Praxis-Projekt im Studium umsetzen zu können, ist echt großartig“, sagt Studentin Christina Conrad, „wir konnten Theorie und Praxis miteinander verknüpfen und Erfahrungen außerhalb des eigenen, betrieblichen Umfelds sammeln.“