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Dr. Ulrich Kötter und Prof. Dr. Manfred Heße (h. v. li.) überreichten Monika Socha, Kevin Hast, Daniel Smolnik und Robert Ernst (v. v. li.) ihre Zertifikate.
Dr. Ulrich Kötter und Prof. Dr. Manfred Heße (h. v. li.) überreichten Monika Socha, Kevin Hast, Daniel Smolnik und Robert Ernst (v. v. li.) ihre Zertifikate.(Download )
09.03.2016

Ein Ass im Ärmel auf dem Arbeitsmarkt

Vier Studierende der Fachhochschule Südwestfalen nehmen wichtige Hürde auf dem Weg zum Patentingenieur

Hagen. Sie sind die Ersten: Vier Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen haben den Modullehrgang „Fachkunde Gewerblicher Rechtsschutz“ erfolgreich absolviert und nun die entsprechenden Zertifikate bekommen. Nach Abschluss ihres Studiums haben sie sich damit als ‘Patentingenieur‘ qualifiziert. Ein Ass im Ärmel auf dem Arbeitsmarkt.

„Warum sollte ich gerade Sie einstellen?“ Diese Frage ist ein absoluter Klassiker in jedem Bewerbungsgespräch. „Und das hier ist die Antwort“, sagt Patentanwalt Dr. Ulrich Kötter und deutet auf die Zertifikate, die er jetzt vier Studierenden des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen überreichte. Mit dem Zertifikat haben ihre Besitzer nach abgeschlossenem Studium die Qualifikation eines  ‘Patentingenieurs‘. „Und diese Qualifikation ist bei Unternehmen branchenübergreifend sehr gefragt“, ist sich Dr. Kötter sicher.

Prof. Dr. Manfred Heße und Dr. Ulrich Kötter haben die Studierenden auf ihrem Weg zum Zertifikat betreut und wissen um dessen Bedeutung. „Pateningenieure können in Unternehmen eine wichtige Mittlerfunktion übernehmen. Denn sie verstehen die Sprache der Patentanwälte“, weiß Dr. Kötter und spricht dabei aus eigener Erfahrung. „Und gerade in unserer Region ist eine solche Rolle besonders wichtig“, führt Prof. Heße aus. Schließlich gebe es hier viele mittelständische Unternehmen, die vielleicht keine ganze Patentabteilung benötigten, aber in jedem Falle einen Fachmann als Ansprechpartner. Über diese Mittlerfunktion hinaus ist der Patentingenieur aber auch betriebsintern von großem Wert. Dr. Kötter erklärt: „Der Patantingenieur erkennt das Neue, hat einen Blick für Schützenswertes und bringt das Know-how mit, wie Investitionen optimal geschützt werden können.“

Und genau diese Rolle könnten Monika Socha, Kevin Hast, Daniel Smolnik und Robert Ernst nun nach ihrem Studium einnehmen. Ganz bewusst haben sie sich für die mit dem Zertifikat verbunden Zusatzbelastungen entschieden. „Das ist eine Qualifikation, die uns von anderen Ingenieuren unterscheidet“, sagt Monika Socha. Und auch Kevin Hast glaubt, seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich verbessert zu haben: „Ich weiß, dass diese Kenntnisse in Betrieben gewünscht werden. Gerade in Südwestfalen.“ Der nächste Modullehrgang startet zum kommenden Wintersemester.