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Deborah Gronau Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen
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12.04.2016

Den eigenen Weg finden

Deborah Gronau bietet Career Service für Studierende der Fachhochschule Südwestfalen

„Sobald Sie Ihr berufliches Ziel genauer vor Augen haben, macht das Studium doppelt so viel Spaß!“ So steht es jedenfalls auf der Webseite von Deborah Gronau. Seit Februar ist sie die neue Ansprechpartnerin für den Career Service an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede und bietet Tipps und Hilfestellung rund um die Karrieregestaltung. Zudem ist sie Ansprechpartnerin für Unternehmen, die Kontakt zu den Studierenden und Absolventen suchen. Wichtige Aspekte sind die berufliche Profilgestaltung, die Optimierung von Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Karrieremessen sowie Bewerbungsgespräche. „Ich finde es wichtig, dass die Studierenden rausfinden, was sie später im Beruf möchten, was sie glücklich macht und wie sie dies erreichen können“, sagt die Kulturwissenschaftlerin Gronau. Und: „Es geht auch darum, Selbstbewusstsein zu entwickeln“. Die meisten Bachelor-Absolventen sind heute durch Wegfall von Wehrpflicht oder Zivildienst sowie kürzere Regelstudienzeiten recht jung. Aus mangelnder Lebenserfahrung entstünden auch Unsicherheiten. „Dabei können unsere Studierenden schon einiges“, ist ihr Eindruck. Apropos Eindruck: Von den Sauerländer Studierenden hat Deborah Gronau einen guten. Ihr fiel sofort das höfliche Benehmen im familiären Mescheder Studienbetrieb auf: „Ich freue mich über eine vernünftige Anrede in einer E-Mail oder einen netten Gruß auf dem Flur“.

Die 32-jährige Gronau kommt gebürtig aus Hamm, hat in Nashville Tennessee als Au-Pair gearbeitet und dort das College besucht, studierte Kulturwissenschaften in Paderborn, praktizierte als Lehrkraft für deutsche Sprache im chinesischen Qingdao und machte ihren Master in Medienkultur in Weimar. „Meine Eltern hätten mich gerne in einem klassischen Studiengang wie Jura oder Medizin gesehen“, so Gronau. „Aber man studiert nicht für die Eltern und sein Umfeld, sondern für sich selbst. Es ist wichtig, seinen Weg rauszufinden und dabei helfe ich den Studierenden gerne.“