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Besuch in Bangkok: Prof. Dr. Paul Gronau (3.v.l.) und Dekan Dr. Jakarin Srimoon (4.v.l.) besiegeln die Kooperation, dabei sind Jörg Thiemann (1.v.l.) und Prof. Dr. Elmar Holschbach (2.v.l.)  Foto: Privat
Besuch in Bangkok: Prof. Dr. Paul Gronau (3.v.l.) und Dekan Dr. Jakarin Srimoon (4.v.l.) besiegeln die Kooperation, dabei sind Jörg Thiemann (1.v.l.) und Prof. Dr. Elmar Holschbach (2.v.l.) Foto: Privat(Download )
12.04.2016

Akademischer Austausch mit Thailand

Fachhochschule Südwestfalen kooperiert mit University of the Thai Chamber of Commerce

Bangkok / Meschede. Seit Anfang 2016 hat die Fachhochschule Südwestfalen eine Kooperationsvereinbarung mit der University of the Thai Chamber of Commerce (UTCC) in Bangkok. Künftig stehen die beiden Hochschulen für gegenseitige Besuche von Studierenden und Mitarbeitern und einen akademischen Austausch offen.

„Die UTCC ist für uns ein idealer Partner“, meint Prof. Dr. Elmar Holschbach. Er hat die Kooperation gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Jörg Thiemann und Prof. Dr. Paul Gronau angebahnt. Nach seiner Ansicht ist die Universität sehr offen und international ausgerichtet. „Die Kultur in Bangkok ist sehr westlich orientiert und bewahrt doch ihre eigenen Wurzeln“, so Holschbach. „Unsere Studierenden können dort erste Erfahrungen mit der asiatischen Kultur sammeln, ohne gleich in interkulturell bedingte Fettnäpfchen zu treten.“

Über 20.000 Studierende verzeichnet die thailändische Partnerhochschule, die schwerpunktmäßig Wirtschaftsstudiengänge anbietet. Unterrichtet wird auf Englisch. Der erste Besuch einer deutschen Studentengruppe in Thailand ist für Anfang September geplant. Ein Gegenbesuch wird über den Deutschen Akademischen Austauschdienst organisiert und Ende September in Meschede erwartet. Unter den Gästen sollen dann auch Studierende aus Myanmar sein.      

„Beide Seiten haben großes Interesse an dieser Kooperation“, meint Jörg Thiemann. Er kennt die Universität bereits aus früherer Zeit. Mehrere Jahre arbeitete Thiemann für eine Bremer Reederei in Bangkok und dort auch mit der Hochschule zusammen. Als Hochschulmitarbeiter sieht er heute gute Argumente für einen akademischen Austausch: „Asien ist für Deutschland ein wichtiger Markt, den kennenzulernen sich lohnt, beispielweise für die Automobilindustrie. Deutschland wiederum steht für Qualität und Knowhow - so profitieren beide Seiten vom Austausch.“