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Mit dem Glauben an die eigenen Stärken zum Erfolg: Der Ideenmanagement Workshop zeigte den Studierenden, wie es geht. Foto: FH/ Sandra Czok
Mit dem Glauben an die eigenen Stärken zum Erfolg: Der Ideenmanagement Workshop zeigte den Studierenden, wie es geht. Foto: FH/ Sandra Czok(Download )
17.05.2016

„Manchmal gewinnt man, manchmal lernt man“

Workshop machte Studierende fit für ein erfolgreiches Ideenmanagement

Soest. „Erlaube Dir selbst zu träumen, kenne Deine Stärken und denke groß - aber sei realistisch bei der Umsetzung Deiner Ziele“ – so könnte man die Essenz des Ideenmanagement Workshops zusammenfassen. Biyon Kattilathu, Motivationstrainer, Unternehmer und Autor, ließ jetzt Studierende der Fachhochschule Südwestfalen an seiner Erfahrung teilhaben – im Rahmen eines interaktiven Workshops.

Egal ob Forschungs-, Kunst- oder Gründungsprojekt: Alles beginnt mit einer Idee. Diese jedoch auch Wirklichkeit werden zu lassen, das ist oft der schwierigere Teil der Übung. Die Initiative „South Westphalia International Center for Entrepreneurship“ (SWICE) mit Sitz am Standort Soest der Fachhochschule, hatte zum Thema einen Workshop organisiert. Der SWICE Ideenmanagement Workshop sollte zeigen, wie man Ideen in die Tat umsetzt und zum Erfolg führt. Als Referent vermittelte Biyon Kattilathu die Grundlagen eines erfolgreichen Ideenmanagements. Angesprochen waren alle, die erfolgreicher bei der Umsetzung ihrer Idee sein wollen und offen für neue Wege und Sichtweisen sind.

Schnell  wurde  den  Teilnehmerinnen und  Teilnehmern klar,  es  geht  nicht  nur darum, originelle Ideen zu kreieren, sondern diese auf Basis einer strategischen Planung umzusetzen und dabei stets die Motivation zu bewahren. „Manchmal gewinnt man, und manchmal lernt man“, lautete Biyon Kattilathus Wahlspruch, um mit Misserfolgen umzugehen. Er ermutigte die Studierenden, groß zu denken, wenn man Großes erreichen will und sich dabei nicht unter Wert zu verkaufen. Dabei  band  er  die  Studierenden  immer  wieder  mit  kleinen  Übungen  in  das Seminar ein: Einmal sollten diese sich selbst auf die Schulter klopfen, ein anderes Mal  gemeinsam  mit  dem  Partner  eine  Aufgabe  lösen.  Außerdem  gab  der erfahrene Motivationstrainer Tipps zum Bereich Social Media und den Anforderungen viraler Kampagnen sowie zur Wirkung von Körpersprache und Rhetorik.

Das Feedback der Teilnehmer war eindeutig: Alle verließen mit einem kräftigen Motivationsschub den Campus. Corinna Schmidt, die in Soest Technik und Unternehmensmanagement studiert, fasste ihre Erfahrung so zusammen: „Ich habe heute mitgenommen, dass man bei vielen Sachen einfach zu negativ ist und sich manchmal auch von seinen Inspirationen treiben lassen soll.“ Conrad Miozga, Student der Elektrotechnik, möchte in Zukunft unvoreingenommener auf neue Situationen zugehen: „Man muss einfach offen sein, Gelegenheiten wahrnehmen und dieses dann mit neuen Ideen gestalten.“

Auch  Prof.  Dr.  Gerlach,  der  die  Initiative  SWICE  vor  mehr  als  einem  Jahr gründete, fand lobende Worte für den Referenten und teilte am Ende mit einem
Augenzwinkern seine Erkenntnisse mit den Workshop-Teilnehmern. „Ich habe gelernt, dass es unglücklich macht, sich mit anderen zu vergleichen. Also tun Sie mir einen Gefallen und vergleichen Sie mich das nächste Mal in der Vorlesung nicht mit Herrn Kattliathu. Denn das würde mich unglücklich machen.“