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23.05.2016

Ein „Multitalent“ verlässt die Fachhochschule Südwestfalen

Michael Körschner nach 38 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Hagen. Mit ihm verliert die Fachhochschule Südwestfalen im engsten Wortsinne Schlüsselwissen. Nach über 38 jahren im Dienst der Hochschule wurde Michael Körschner, der Leiter des Hagener Gebäudemanagements, jetzt in den Ruhestand verabschiedet.

Als Michael Körschner am 1. Februar 1978 zum ersten Mal seine Bürotür aufschloss, da war die Hagener Hochschulwelt noch eine völlig andere. Er trat seinen Dienst in der Abteilung „Organisation“ der Fachhochschule Hagen an. Jetzt, über 38 Jahre später, verschloss er seine Bürotür letztmalig als Leiter des Gebäudemanagements der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Für den Studienort Lüdenscheid, an den damals ganz sicher auch noch niemand in diesem Kontext dachte, war Körschner übrigens ebenfalls verantwortlich. Dazwischen lagen einige Stationen. Über die Akademischen zog es ihn zu den Studentischen Angelegenheiten und schließlich ins Gebäudemanagement. „Das hat sich so ergeben, und das war gut so“, ist Körschner mit seinem Werdegang zufrieden.

Und doch gibt es sie, die klare Konstante in Körschners Berufsleben. Ausnahmslos, immer und allen Umstrukturierungen zum Trotz arbeitete der gebürtige Thüringer im Hochschulgebäude an der Haldener Straße. Und so traf Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier bei der Verabschiedungsfeier ganz sicher den Nagel auf den Kopf, als er behauptete, dass „niemand dieses Gebäude besser kennt als Michael Körschner“. Darüber hinaus sagte Henkemeier aber vor allem eines: „Danke!, danke für Ihre loyale, pflichtbewusste, korrekte Arbeitsweise und Ihre große Hilfsbereitschaft. Sie sind das, was ein Gebäudemanager sein muss, ein Multitalent“.

Sie hat also gepasst, die berufliche Bindung zwischen Michael Körschner und der Hagener Fachhochschule. Da darf man zum Schluss doch eine gewisse Portion Melancholie erwarten, oder? „Naja“, sagt Michael Körschner, „natürlich ist das ein Moment, der besinnlich stimmt. Es hat Spaß gemacht, hier zu arbeiten, die Erfolgsgeschichte der Hochschule gerade in den letzten Jahren zu begleiten. Aber es wird mir nun auch sehr viel Spaß machen, etwas anderes zu tun.“