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Familie und Beruf unter einen Hut bringen – auch darum geht es in der Umfrage zum Fachkräftepotenzial in Südwestfalen
Familie und Beruf unter einen Hut bringen – auch darum geht es in der Umfrage zum Fachkräftepotenzial in Südwestfalen(Download )
Prof. Dr. Anne Jacobi (rechts) und ihre Studierenden führen die Befragung zum Fachkräftepotenzial von Frauen in Südwestfalen durch   Fotos: Christian Klett, FH Südwestfalen
Prof. Dr. Anne Jacobi (rechts) und ihre Studierenden führen die Befragung zum Fachkräftepotenzial von Frauen in Südwestfalen durch Fotos: Christian Klett, FH Südwestfalen(Download )
31.05.2016

Fachkräftepotenzial Frauen in Südwestfalen

Fachhochschule Südwestfalen befragt über 2000 Frauen zu Ansprüchen und Bedürfnissen gegenüber Arbeitgebern und Region

Südwestfalen. Die Fachhochschule Südwestfalen führt in den kommenden Monaten eine Studie zum Fachkräftepotenzial von Frauen in Südwestfalen durch. Studierende befragen hierzu vom 6. bis zum 19. Juni mindestens 2000 Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren auf öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen in der Region.

Für Konzeption und Durchführung zeichnet die Mescheder Professorin Dr. Anne Jacobi verantwortlich. Auftraggeber sind der Hochsauerlandkreis, Sauerland Initiativ, die Südwestfalen Agentur und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises. Die Studie soll Informationen zu Ansprüchen und Bedürfnissen von Frauen an Arbeitgeber und Region liefern.

Vor dem Hintergrund von demographischem Wandel und Fachkräftemangel sind Frauen ein interessantes Potenzial für den südwestfälischen Arbeitsmarkt. Nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung lag die Frauenbeschäftigungsquote in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2012 bei 47,5 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt von 51,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Beschäftigungsquote der Männer betrug 59,2 Prozent.

Mit Hilfe der Studie wollen die Auftraggeber und die Hochschule das vorhandene Fachkräftepotenzial vor Ort aufzeigen. Zudem sollen die Umfrageergebnisse die Ableitung von Empfehlungen und Maßnahmen für Arbeitgeber und Region ermöglichen. Eine zentrale Fragestellung ist, wie sich Familie und Beruf konkret in Südwestfalen unter einen Hut bringen lassen. Der Fragebogen umfasst deshalb Themen wie Lebensqualität, Bedürfnisse am Wohnort, Karrierebereitschaft und Wünsche an Unternehmen.

Die Fachhochschule Südwestfalen bittet um Unterstützung der Öffentlichkeit bei den etwa zehnminütigen Interviews.