Pressearchiv

Bilder

Der „elektrische Surfer“ Thomas Mückenhoff mit Neoprenanzug und E-Surfboard  Quelle: Avigro Medieproduktion
Der „elektrische Surfer“ Thomas Mückenhoff mit Neoprenanzug und E-Surfboard Quelle: Avigro Medieproduktion(Download )
Schnappschuss aus dem Kampagnenvideo: Thomas Mückenhoff surft auf einem elektrisch angetrieben Surfboard „Stromaufwärts“  Quelle: Avigro Medieproduktion
Schnappschuss aus dem Kampagnenvideo: Thomas Mückenhoff surft auf einem elektrisch angetrieben Surfboard „Stromaufwärts“ Quelle: Avigro Medieproduktion(Download )
03.06.2016

Der elektrische Surfer

Elektrotechnik-Student Thomas Mückenhoff macht auf einem E-Surfboard Werbung für seinen Studiengang

Hengsteysee. Neoprenanzug an, Sonne im Gesicht und ab aufs Elektro-Surfboard - so macht Elektrotechnik-Student Thomas Mückenhoff Werbung für seinen Studiengang. Mückenhoff ist Campusbotschafter der Fachhochschule Südwestfalen und arbeitet seit Januar in der Marketing-Kampagne „Stromaufwärts“. Zusammen mit Kommilitonen von anderen Standorten der Hochschule möchte er Studieninteressierte für ein Studium der Elektrotechnik gewinnen. Im vergangenen September stellte er sich für Dreharbeiten zu einem Kampagnen-Video auf dem Hengsteysee zur Verfügung.

Für den Snowboarder Mückenhoff war der Ritt mit einem elektrisch angetriebenen Surfboard eine nasskalte Premiere. Aber warum steigt ein angehender Elektrotechnik-Ingenieur aufs Surfboard? „Mein Surfboard-Einsatz steht in unserem Video stellvertretend für die Bedeutung der Elektrotechnik in der Elektromobilität“, erklärt Mückenhoff. Als E-Techniker ist er sich sicher, dass künftig nicht nur elektrisch gesurft oder Fahrrad gefahren wird: „Ich glaube, dass in ein paar Jahren E-Autos für uns eine Selbstverständlichkeit sein werden.“ Und nicht nur daran arbeiten Ingenieure der Elektrotechnik mit. Mückenhoff und seine Co-Campusbotschafter zeigen im Kampagnen-Video auch die Vielseitigkeit der Elektrotechnik: von Automatisierungstechnik über Informations- und Kommunikationstechnik, Lichttechnik, Mechatronik bis zur Medizintechnik – überall spielt die Elektrotechnik eine wichtige Rolle.

Eigentlich studiert Mückenhoff die Vertiefungsrichtung Informations- und Medientechnik. Im Fach  „Anwendungsprogrammierung“ hat er gerade in einer sogenannten „Gaming-Engine“ virtuelle Roboter programmiert – ein eher trockenes Vergnügen. Am Studium an der Fachhochschule gefallen ihm vor allem die kleinen Gruppen und das selbständige Arbeiten in den  Laboren. „Etwas Besonderes ist es, selbst etwas zu gestalten und eigene Vorstellungen umzusetzen und damit etwas erreichen zu können“, findet Mückenhoff. Das sieht er auch für sein künftiges Berufsleben so: „Ich hätte richtig Bock darauf, medizinische Implantate herzustellen, um gezielt mit Impulsen zum Beispiel einen bewegungseingeschränkten Arm zu steuern und damit Bewegungsabläufe wieder möglich zu machen“. Das klingt aber nicht nach Sonne im Gesicht, nach Neoprenanzug und Surfen? „Nein, aber auch nicht nach trockener Elektrotechnik“, meint Mückenhoff, „oder?“ 

Hintergrund:

Die Kampagne „Stromaufwärts“ der Fachhochschule Südwestfalen soll insbesondere Schüler der weiterführenden Schulen auf ein Studium der Elektrotechnik aufmerksam machen und über Inhalte und Erfolgsaussichten informieren. Das Motto der Kampagne lautet: „Elektrotechnik ist alles. Außer Mainstream.“

Studenten als Campus-Botschafter nehmen Interessierte mit "Stromaufwärts" und knöpfen sich Vorurteile vor: „Sie haben gehört, ein Elektrotechnik-Studium ist nicht nur zu schwierig, sondern dabei auch noch langweilig? Man hat Ihnen erzählt, E-Technik sei von gestern und deswegen ziemlich perspektivlos? Wir sagen: Nö, stimmt nicht!“

Die Campus-Botschafter sind hierzu auf der Webseite, in Videos, aber auch auf Studieninfo-Messen und Infotagen aufgetreten. Zudem haben sie Schulen in der Region besucht.

Die Kampagne wird von Unternehmen aus Südwestfalen unterstützt. Auf der Kampagnen-Webseite informieren Vertreter von Busch-Jaeger, Hella und Infineon über Berufsbilder und -aussichten in der Elektrotechnik.

Alle Informationen und das Video zur Kampagne gibt es unter www.fh-swf.de/stromaufwaerts