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Niklas und Wian (v. li.) von der Luise-Rehling-Realschule kleben mit ihren Blicken an ihrem Roboter, den sie zuvor mit Ingo Schröder und Tharsika Sivalingam gebaut und programmiert haben.
Niklas und Wian (v. li.) von der Luise-Rehling-Realschule kleben mit ihren Blicken an ihrem Roboter, den sie zuvor mit Ingo Schröder und Tharsika Sivalingam gebaut und programmiert haben.(Download )
20.06.2016

Immer schön auf Kurs bleiben

Hagener Realschüler bauen und programmieren an der Fachhochschule Südwestfalen Roboter

Hagen. Nicht aus der Spur kommen, immer schön auf Kurs bleiben, bloß nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Mit diesen Lebensweisheiten wurden jetzt 15 Schülerinnen und Schüler der Hagener Luise-Rehling-Realschule an der Fachhochschule Südwestfalen konfrontiert. Dabei wollten sie doch eigentlich nur Roboter bauen.

Die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen und das zdi-Netzwerk technik_mark kooperieren immer wieder in verschiedenen Projekten. Das gemeinsame Ziel: Begeisterung für MINT-Fächer da entfachen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Bei jungen Menschen. Und so bauten Tharsika Sivalingam von zdi und Ingo Schröder von der Fachhochschule jetzt mit Schülerinnen und Schülern der Luise-Rehling-Realschule Roboter.

Wobei, eigentlich ging es weniger um das Bauen, als viel mehr um das Programmieren der Mindstorm-Roboter von Lego. Bauen kann sie mit der entsprechenden Anleitung nämlich fast jeder. Aber wie kriegt man es hin, dass sie selbständig auf Kurs bleiben? Dass sie so lange einer schwarzen Linie folgen, bis diese von der roten Ziellinie durchkreuzt wird? „Dafür muss man den zuvor verbauten Lichtsensor programmieren“, antwortet Ingo Schröder. Und genau daran übten sich die Schüler. „Mit großer Motivation“, lobt Schröder, „sie stellen schlaue Fragen und haben eine Menge Eigeninitiative.“

Und dann kommt für alle Konstruktionsteams der Moment der Wahrheit. Den Roboter auf die Bahn gestellt, den Motor angeschmissen. Und jetzt? Die Augen von Niklas und Wian folgen jeder ruckeligen Vorwärtsbewegung ihres Roboters. Jetzt können sie nichts mehr machen. Jetzt muss der Roboter zeigen, dass er die Programmiersprache der Jungs verstanden hat. Nicht aus der Spur kommen, nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Geschafft. Der Roboter erreicht sein Ziel. Niklas und Wian auch. Und die Fachochschule und das zdi ganz offensichtlich auch.