Pressearchiv

24.06.2016

Werkzeugbau-Institut Südwestfalen stellt Insolvenzantrag

An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen verzeichnet Umsatzeinbrüche

Lüdenscheid. Das Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH aus Lüdenscheid, ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen, hat beim Amtsgericht Hagen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Forschungsinstitut, das 2011 von der Industrie gegründet wurde und eine Anschubfinanzierung erhielt, konnte aufgrund massiver Umsatzeinbrüche im Bereich der Dienstleistungen noch keinen nachhaltigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aufbauen.

Wie die Geschäftsführung des Instituts mitteilt, soll in Kooperation mit dem Insolvenzverwalter nun ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden, um die begonnenen Firmengemeinschaftsprojekte im Bereich Forschung, Entwicklung und Technologietransfer fortzusetzen.

Hauptgeschäftsführer der GmbH ist die Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen e.V., in der etwa fünfzig Unternehmen aus der Branche Mitglied sind. Deren Vorsitzender Andreas Becker sagt: „Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen den Firmen weiterführen, da es vielversprechende Ansätze für Produktinnovationen gibt und auch die erfolgreiche Akquise von geförderten F&E Projekten weiter vollzogen werden soll“.