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Mit Prof. Hannibal trafen sich die Studentinnen zur Abschlusspräsentation: (v.l.n.r.) Ronja Heitmann, Pia Katharina Skowron, Robin Otto, Sarah Kobus,Prof. Dr. Wilhelm Hannibal, Alexandra Labs, Lisa Kühn
Mit Prof. Hannibal trafen sich die Studentinnen zur Abschlusspräsentation: (v.l.n.r.) Ronja Heitmann, Pia Katharina Skowron, Robin Otto, Sarah Kobus,Prof. Dr. Wilhelm Hannibal, Alexandra Labs, Lisa Kühn(Download )
30.06.2016

Studentinnen beschäftigten sich mit IT-Anwendungen und Cloud Computing

Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Südwestfalen bietet projektorientierte Lerngruppen nur für Studentinnen an

Iserlohn. Nur knapp 10 Prozent der Studierenden im Iserlohner Fachbereich Maschinenbau sind weiblich. Seit einigen Jahren geht der Fachbereich mit speziellen Frauen-Lernprojekten neue Wege, um den Studentinnen Lernsituationen zu bieten, in denen sie einmal als Frauen unter sich sind. In diesem Jahr stand das Thema „IT-Anwendungen und Cloud Computing“ auf dem Programm.

Nicht dass es für Sarah, Lisa, Ronja, Alexandra oder Pia Katharina ein Problem wäre. Sie studieren Produktentwicklung/Konstruktion, Automotive bzw. Integrierte Produktentwicklung aus Leidenschaft und Überzeugung und die männliche Überzahl in ihren Studiengängen nehmen sie gelassen hin. Dennoch hat ihnen das Frauenprojekt neue Lernerfahrungen gebracht und es hat sie stärker vernetzt. „Wir kannten uns bislang mehr oder weniger nur vom Sehen, hatten aber keinen näheren Kontakt. Das hat sich durch das Projekt doch sehr verändert“ berichten sie. Und sie freuen sich über ihre neuerworbenen IT-Zusatzqualifikation.

Seit mehreren Jahren bietet Prof. Dr. Wilhelm Hannibal ausschließlich für die Studentinnen des Fachbereichs projektorientierte Lerngruppen an. Unterstützung findet er dabei auch bei Dagmar Driesen, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule. Die Erfahrungen, so Hannibal, sind immer positiv. In diesem Sommersemester beschäftigten sich die Studentinnen unter Betreuung von Robin Otto, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Hannibal, mit der Anwendung von Projektmanagement-Methoden und dem Aufbau und der Installation einer Netzwerkstruktur.

Einmal pro Woche trafen sich die Studentinnen für 1,5 Stunden. Die Teilnahme erfolgte freiwillig und für das Zusatzmodul gab es anschließend ein Zertifikat. Jeweils in Zweier-Teams erstellten sie Netzwerkpläne, vernetzten Hardware-Komponenten und befassten sich mit Betriebssystem- und Softwareinstallationen sowie der Einrichtung privater und öffentlicher Cloud-Dienste. Zum Schluss musste jede Studentin ihr Projekt in Form eines Kurzvortrags im Projektteam präsentieren.

Von den Ergebnissen ihrer Arbeit profitieren jetzt auch die männlichen Studierenden. Für Bachelorarbeiten steht nun ein eigener Raum mit vernetzter IT-Struktur und zusätzlichen CAD-Arbeitsplätzen zur Verfügung.