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Prof. Dr. Susanne Leder (re.) und ihre Studierenden präsentierten Bad Sassendorfs Marketing-Leiter Olaf Bredensteiner (2.v.l), Bürgermeister Malte Dahlhoff (3.v.l.) und Georg Guntermann (2.v.r) vom Albela Heilstollen ihre Analysen und Ideen Foto: Klett/FH
Prof. Dr. Susanne Leder (re.) und ihre Studierenden präsentierten Bad Sassendorfs Marketing-Leiter Olaf Bredensteiner (2.v.l), Bürgermeister Malte Dahlhoff (3.v.l.) und Georg Guntermann (2.v.r) vom Albela Heilstollen ihre Analysen und Ideen Foto: Klett/FH(Download )
14.07.2016

Glätte Deine Seele

Mescheder Studierende entwickeln Zukunftskonzepte für den Gesundheitstourismus in Bad Fredeburg und Bad Sassendorf

Bad Fredeburg / Bad Sassendorf / Meschede. „Smooth your soul“ - wenn Gäste künftig mit Meditationen im Albela Heilstollen in Bad Fredeburg ihre Seele glätten, dann liegt das mit an 19 Mescheder Studierenden im Fach Gesundheitstourismus. Zusammen mit ihrer Dozentin Prof. Dr. Susanne Leder nahmen sie im Sommersemester die Tourismuskonzepte von Bad Fredeburg und Bad Sassendorf unter die Lupe. Ihre Aufgabe: „Zukunftskonzepte im Gesundheitstourismus“ entwickeln. Zum Ende des Sommersemesters stellten sie jetzt ihre Abschlussberichte vor.

„Gesundheit ist der Zustand eines vollkommenen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Wohlbefindens“, definiert Leder, „Gesundheitstourismus entsprechend die Verbindung von Urlaub und Genesung“. Mit diesem Hintergrund setzten sich die Studierenden in vier Gruppen mit den Anliegen ihrer Auftraggeber auseinander, mal kritisch, mal kreativ, immer aber systematisch. Mit Konkurrenzanalyse und Marketing-Mix leiteten sie konkrete praktische Empfehlungen ab. Der eher auf eine ältere Klientel ausgerichtete Tourismus in Bad Sassendorf könne eine Verjüngung vertragen, zum Beispiel durch Fahrradarrangements mit allem „Drum und Dran“ von Lunch-paket über Salzluftinhalation bis Wadenmassage. Dem Fredeburger Heilstollen empfahlen die Studierenden ein ganzes Maßnahmenpaket unter dem Titel „von provisorisch zu naturnah“.  Die Maßnahmenliste umfasst eine Einbindung in die Schmallenberger Wanderwege, ein Online-Buchungssystem, Kombi-Tickets, Schnupper-Abos bis hin zu fehlenden Kissen, einen Schutz vor Wassertropfen im Stollen oder eben Events wie „Smooth your soul“.

„Da ist nichts für die Schublade dabei“, befand der für den Albela Heilstollen verantwortliche Georg Guntermann im Anschluss an die Präsentationen, „das hätte ich nicht erwartet“. Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff schloss sich an: „Für uns sind einige Ansätze dabei, konkret mehr für andere Zielgruppen wie Familien zu tun, Kompliment.“