Pressearchiv

Bilder

Die Studierenden der International Summer School lernen an der FH viel über deutsche und europäische Wirtschaft, aber auch über das interkulturelle Miteinander.
Die Studierenden der International Summer School lernen an der FH viel über deutsche und europäische Wirtschaft, aber auch über das interkulturelle Miteinander.(Download )
25.07.2016

Kombi aus Wirtschaft und interkultureller Kompetenz

FH-Summer School: Studierende aus New York und Abu Dhabi zu Gast

Soest. In den Semesterferien zeigt sich der Soester Campus der Fachhochschule Südwestfalen von einer ungewohnt ruhigen Seite – fast! 24 Studierende des New York Insitute of Technolgy (NYIT) sind zu Besuch, um an der International Summer School mehr über die deutsche und europäische Wirtschaft zu erfahren.

So viele internationale Gäste wie noch nie sind angereist, darunter 19 Studierende der zwei New Yorker Standorte New York und Old Westbury sowie vier weitere Studierende vom Standort Abu Dhabi der Hochschule. Organisiert wurde die Summer School auf deutscher Seite von Prof. Dr. Dina Dreisbach und Marga Taylor, beide Fachbereich Elektrische Energietechnik. Unterstützt wurden sie dabei von Amr Swid, Assistant Professor und Director of Experimental Education School of Management der NYIT. „Das Programm ist 2008 mit fünf Studierenden gestartet. Heute stehen hauptsächlich internationale Volkswirtschaftsthemen sowie die interkulturelle Kommunikation im Fokus, eine optimale Kombination“, beschreibt Prof. Dr. Dina Dreisbach den Kern. Das Angebot ist in Form eines Intensivkurses aufgebaut und wird an der heimischen Hochschule als vollwertiges Modul anerkannt. So stehen in den zwei Wochen an der FH einige Unterrichtseinheiten zu den Themen deutsche und europäische Wirtschaft, interkulturelle Kommunikation, des deutschen Bildungssystems oder der Europäischen Union und ihren Institutionen auf dem Stundenplan. Vielfältige Einblicke in die Praxis erhalten die Gäste bei Besuchen heimischer Firmen, darunter MAGNA BDW Technologies Soest, BILSTEIN GmbH & Co. KG Hagen oder der Warsteiner Brauerei. Besonders gut kommen die kulturellen Highlights des Programms an, drunter Städtetrips nach Köln und Berlin, aber auch teambildende Events wie eine Floß-Tour am Möhnesee oder ein Besuch im Kletterpark. Die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird im Gespräch mit deutschen Studierenden, Hochschulangehörigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der besuchten Firmen und im Kontakt zu Menschen auf der Straße gefördert. „Wir lernen hier jeden Tag so viel über die deutsche Geschichte und Kultur. Zuhause können wir darüber aus Büchern lernen, aber mit den Leuten zu sprechen, das ist etwas ganz anderes“, ist Studentin Maylan Lamhut Studart begeistert von der offenen, freundlichen Art der Menschen im Gastland. „Niemand schaut dich komisch an, weil du einen Migrationshintergrund hast. Die Menschen respektieren sich gegenseitig. So viele Angehörige verschiedener Kulturen und Religionen leben hier zusammen, in New York bleiben die einzelnen Gruppen lieber unter sich. Zuhause sind alle so mit sich selbst beschäftigt, hier nehmen sich die Menschen Zeit für dich, sind hilfsbereit. Und ich fühle mich sehr sicher hier im Gegensatz zum Leben in New York. “, erzählt sie von den positiven Erfahrungen, die sie gemacht hat. Obwohl alle am NYIT studieren, kannten sich die wenigsten vor Beginn der Reise. „Hier lernen Studierende mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, mit verschiedener Religionszugehörigkeit und unterschiedlichen Alters zusammen. Das ist ein sehr harmonisches und konstruktives Miteinander. Diese Gemeinschaft kann auch für uns ein Vorbild sein, wie man Dinge lösen kann.“, so Prof. Dreisbach.