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Digitalisierung und Automatisierung und ihre Konsequenzen – darum geht es im 2. Kongress „Industrie 4.0 für den Mittelstand in Südwestfalen“
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Dr. Ilona Lange
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Prof. Dr. Martin Botteck
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Jürgen Burghardt
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01.09.2016

2. Mescheder Kongress zur „Industrie 4.0“

IHK Arnsberg und Fachhochschule Südwestfalen laden zur Fachtagung „Industrie 4.0 für den Mittelstand in Südwestfalen“ am 21. September ein

Meschede / Südwestfalen. Am 21. September findet in Meschede der „2. Kongress Industrie 4.0 für den Mittelstand in Südwestfalen“ statt. Veranstalter sind die IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland und die Fachhochschule Südwestfalen. Eine Anmeldung ist noch bis zum 7. September möglich.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter und soll Praxis und Wissenschaft zusammenbringen. Die Tagungsleitung teilen sich IHK-Geschäftsführerin Dr. Ilona Lange und Prof. Dr. Martin Botteck. „Für einen großen Teil der mittelständischen Unternehmen in Südwestfalen bedingt Digitalisierung eine wesentliche Änderung ihrer strategischen Geschäftsmodelle und ihres operativen Handelns“, erklärt Dr. Ilona Lange. Die unter dem Titel „Industrie 4.0“ zusammengefasste Technologiestrategie der Bundesregierung hält sie für komplex: „Viele Unternehmen tasten sich erst vorsichtig an die Thematik heran“.

Anknüpfend an die im Oktober 2015 durchgeführte Fachtagung soll deshalb im zweiten Kongress vertiefend an einem praxisnahen Überblick gearbeitet werden. Der Kongress ist als Workshop-Angebot mit einer begleitenden Messe organisiert. „Kongress und Fachmesse sollen konkrete Lösungsvorschläge und Umsetzungsbeispiele aufzeigen“, wünscht sich Professor Botteck. Diskutiert wird in den Themenfeldern „Geschäftsmodelle i40“, „Digitalisierte Arbeitsorganisation“, „Digitale Kommunikationstechniken“ und „Datensicherheit“.

Zu den Referenten gehören der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschuss Prof. Dr. Patrick Sensburg. Ein weiterer prominenter Gastredner ist der Journalist Steven Hill von der New America Foundation. Er spricht über „Digital Networking and Depletion of Work Laws”. In Workshops am Nachmittag machen Praktiker aus Unternehmen im Zusammenspiel mit Hochschulvertretern Industrie 4.0 im Detail greifbar.     

Der Kongress wird aus Mitteln des Projektes „Mittelstand 4.0 Südwestfalen finanziert. Die Teilnahme am Kongress ist deshalb kostenlos. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.fh-swf.de/cms/fachtagungi40.

Projekt „Mittelstand 4.0 Südwestfalen“

Der Kongress ist Bestandteil des Förderprojektes „Mittelstand 4.0 Südwestfalen“. Hier arbeiten die Industrie- und Handelskammern der Region mit der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Hamm-Lippstadt an der Information und Sensibilisierung kleiner und mittlerer Unternehmen. Projektkoordinator Jürgen Burghardt will den Kongress für eine Bestandsaufnahme nutzen: „Wie weit sind die Unternehmen hier im Thema, was haben sie konkret unternommen?“ Im Anschluss wird er Fach-Foren und Verbundprojekte initiieren, um konkrete Unterstützung in Unternehmen zu bieten. Wichtig sind nach seiner Ansicht Denkanstöße und Diskussionen. Welche Konsequenzen die Digitalisierung und globale Vernetzung in der Produktionstechnik konkret für die südwestfälische Wirtschaft haben, vermag auch er nicht abzuschätzen. Eins hält er jedoch für sicher: „Wer sich dieses Themas nicht annimmt, wird von anderen überholt.“.