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Mögliche Schnittstellen gezielt nutzen, eine authentische Arbeitgebermarke formen – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele praktische Empfehlungen mit. Foto: FH/Pösentrup
Mögliche Schnittstellen gezielt nutzen, eine authentische Arbeitgebermarke formen – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele praktische Empfehlungen mit. Foto: FH/Pösentrup(Download )
23.09.2016

FH gibt Impulse für die Personalstrategie

Mehr als 30 Unternehmen beim Fachtag „Arbeitgebermarke mal anders“

Soest. Die Fachhochschule Südwestfalen unterstützt, fördert und bildet nicht nur junge Menschen im studierfähigen Alter aus. Vielmehr setzt die Begleitung bereits in der Mittel- und Oberstufe an und endet, wenn die Absolventinnen und Absolventen beruflich fest im Sattel sitzen. Die Übergänge zwischen Schule und Studium bzw. Studium und Beruf standen jetzt im Fokus eines Fachtages in Soest. Die gut 40 Gäste von Unternehmen aus der Region interessierte dabei besonders die Frage, wie können sich Unternehmen noch nachhaltiger in der Hochschullandschaft positionieren?

Die Fachhochschule Südwestfalen zählte zum Wintersemester 2015/2016 13.850 Studierende und im Prüfungsjahr 2015 2267 Absolventinnen und Absolventen. Praxisnah und berufsqualifizierend ausgebildete Fachkräfte haben auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen entscheidenden Einfluss. So ist auch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen ein Erfolgsfaktor für das Leistungspotenzial von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von mittelständischen Unternehmen verschiedenster Branchen nutzten den Fachtag an der FH, um sich neue Impulse für ihr Recruiting geben zu lassen.

Birgit Klaus vom Karrierekontor Klaus gab praktische Handlungsempfehlungen, wie sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber hervorheben können. So sollten beispielsweise Bewerbungsprozesse transparent dargestellt und Mitarbeiter als authentische Testimonials einbezogen werden. Die Unternehmensberaterin empfahl, direkte Kontaktmöglichkeiten wie Karrieremessen an Hochschulen, Praktika, Abschlussarbeiten oder Werkstudententätigkeiten gezielt für das Recruiting zu nutzen.

Yvonne Fuchs, Teamleiterin Karrieretag und Ansprechpartnerin für Kooperative Studienmodelle am Standort Soest, und Deborah Gronau, Career Service für Studierende und Betreuerin für das Kooperative Studium am Standort Meschede, stellten die Kooperativen Studienmodelle der FH als weitere chancenreiche Schnittstelle zwischen Hochschule und Unternehmen vor. Ob als Verbundstudium, ausbildungsintegriertes Studium oder praxisintegriertes Studium, die Hochschule bietet flexible und an den Anforderungen des Unternehmens orientierte Möglichkeiten einer qualifizierten Verzahnung von Studium und Praxis. Die Nachfrage seitens der Studieninteressierten ist groß, denn längst ist ein Bewusstsein gewachsen, dass eine berufsqualifizierende Ausbildung ohne intensive Praxisanteile nicht auskommt. Prof. Dr. Christina Krins lehrt am Standort Meschede im Gebiet Personalmanagement. In ihrem Vortrag ging es darum, welche Impulse die Wissenschaft für die Personalpraxis leisten kann. Mit Blick auf die Zielgruppe erläuterte sie die steigenden Anforderungen an Recruiter, Bewerbern eine klare Orientierung und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens aufzuzeigen.

Nach der erfolgreichen Premiere, soll es künftig regelmäßig standortübergreifende Fachtage und Veranstaltungen rund ums Thema Recruiting, Karriere und Positionierung von Unternehmen geben. Die Veranstalter legen großen Wert auf eine optimale Vernetzung zwischen Hochschule und Firmen und machen sich für einen intensiven Austausch stark, um Studierenden und Unternehmen das bestmögliche Studienangebot anbieten zu können.