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09.11.2016

Hochleistungsschlaf für noch mehr Produktivität

Hagener Hochschulgespräch thematisiert am 14. November Chancen und Risiken des vermeintlich effizienteren Schlafens

Hagen. Reicht es denn nicht mehr, einfach nur gut zu schlafen? Oder zumindest überhaupt ausreichend zu schlafen? Nein, der Trend geht jedenfalls eindeutig dahin, mittels neuer Technologien auch aus dem Schlaf die letzten Optimierungspotenziale herauszukitzeln. Ist das eine gute Chance, oder sollten spätestens jetzt die Alarmglocken klingen? Diskussionen und Antworten dazu gibt es beim nächsten Hagener Hochschulgespräch am Montag, 14. November.

Der Schlaf galt lange als letzte leistungsfreie Bastion unserer Leistungsgesellschaft. Neue Technologien sollen Schlafen nun nicht nur erholsamer, sondern gleichzeitig auch effizienter machen. Schlaf-Apps überwachen  Schlafgewohnheiten und temperaturregulierende »Performance Sleepware« verhilft  zu einem ergiebigeren Schlaf.

Aber lässt es sich mit technischer Unterstützung wirklich besser schlafen, um im Arbeitsalltag produktiver zu sein? Ist eine Optimierung unseres Schlafs überhaupt notwendig? Oder handelt es sich vielmehr um einen kurzfristigen Trend der Selbstoptimierung? Fragen wie diese versprechen eine alles andere als müde Diskussion. Die Basis dazu legen  die Vorträge von Dr. Susanne Diekelmann von der Universität Tübingen sowie Prof. Dr. Till Roenneberg vom Institut für Medizinische Psychologie an der an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Der Vortrag beginnt am 14. November um 17.30 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182, in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Vortragstermine sind  der 5.12. sowie der 12.12.. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V., Das komplette Programm der 27. Hagener Hochschulgespräche ist unter www.fh-swf.de zu finden