Pressearchiv

Bilder

Martin Grützner berichtete den Gästen als dpm-Absolvent, warum die Definition von langfristigen Zielen für ein traumhaftes Arbeiten so wichtig ist. Foto: FH/Henning
Martin Grützner berichtete den Gästen als dpm-Absolvent, warum die Definition von langfristigen Zielen für ein traumhaftes Arbeiten so wichtig ist. Foto: FH/Henning(Download )
14.12.2016

Traumhaft Arbeiten mit klaren Zielen vor Augen

dpm-Werkstattgespräche zum 10-Jährigen – Absolventen berichten

Soest. Design- und Projektmanagement – der Studiengang an der Fachhochschule Südwestfalen feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Für die innovative und bis heute in Deutschland einzigartige Kombination von Design, Kommunikation, Technik und Projektmanagement begeistern sich jeweils zum Sommersemesterstart immer mehr Studierende. Im Rahmen des Jubiläums bieten die Verantwortlichen die „dpm-werkstattgespräche 2.0“ an, eine Reihe authentischer Vorträge von dpm-Absolventinnen und –Absolventen, die über ihre Karriereschritte berichten. „Arbeiten bis zum Traum oder traumhaft Arbeiten?“, für dieses Thema kamen jetzt mehr als 60 Gäste in die dpm-Werkstatt auf dem Soester Campus

Ziel der Reihe ist es, Karrierewege nach dem dpm-Studium sowie die Herausforderungen im Berufsalltag aufzuzeigen – nicht theoretisch, sondern erzählt aus erster Hand von Soester Absolventinnen und Absolventen. Diese gewähren im Rahmen der Werkstattgespräche Einblicke in die Praxis aus den unterschiedlichsten Branchen. Für Studierende eine attraktive Möglichkeit, „Ehemalige“ nach beruflichen Möglichkeiten, Chancen und Hürden auszufragen. Die Vorträge richten sich aber nicht nur an Studierende und Professoren. Ebenso willkommen sind interessierte Gäste, die einen Einblick in das Berufsbild der Design- und Projektmanager bekommen möchten.

Martin Grützner, heute als Project Manager & Design Influencer bei Kabelbrand Kommunikation GbR in Köln tätig, zeigte in seinem Vortrag auf, wie Kreativität und Management zu einem erfüllteren Arbeits- und Privatleben führen können. Nach einer beruflichen Ausbildung zum technischen Produktdesigner und dpm-Studium in Soest, schloss er an der Bergischen Universität Wuppertal ein Masterstudium der „Strategic Innovation in Products & Services“ an. Erste berufliche Stationen waren bei der Kettler GmbH, bei der Deutschen Post AG und bei der OBI GmbH & Co. Deutschland KG. Er stellte klar, dass die Digitalisierung zwar auf den ersten Blick gut und arbeitserleichternd wirke. Problematisch sei hingegen, wenn Digitalisierung auf etablierte Arbeitsstrukturen treffe. Tatsächlich gingen damit längere Arbeitszeiten, fehlende Abgrenzung und Arbeitsverdichtung einer. „Wo bleibt da die Zeit für die eigenen Träume?“, fragte der Referent. Als möglichen Lösungsansatz stellte er das Konzept D-E-A-L des amerikanischen Schriftstellers Timothy Ferriss vor. D stehe dabei für Definition der Wünsche, Ziele und Ängste, E für die Elimination von unwichtigen und unnötigen Arbeiten und Informationen, A für Automation der Unternehmensprozesse (und Einkommen) und L für Liberation (engl. Befreiung) von der Knechtschaft des (Unternehmer-)Alltags. Für die Umsetzung des Konzepts in den Arbeitsalltag empfahl Grützner, eingefahrene Abläufe kritisch zu hinterfragen, Alternativen auszuloten, Technologien zu nutzen und sich mehr auf das Wesentliche fokussieren. Er habe es geschafft, seinen  Arbeitsalltag entsprechend umzustellen und arbeitet heute nicht nur im Büro, sondern z.B. von zuhause aus.

In dieser Reihe sind zwei weitere Werkstattgespräche im April und im Juni 2017 geplant. Einzelheiten sind auf der Homepage unter http://www.fh-swf.de/cms/dpm- werkstattgespraeche abrufbar.