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Lara und Lars ermitteln vor der Hochgeschwindigkeitskamera die Luftballonplatzgeschwindigkeit
Lara und Lars ermitteln vor der Hochgeschwindigkeitskamera die Luftballonplatzgeschwindigkeit (Download )
… mit 200 Metern pro Sekunde. Fotos: Prof. Dr. Patrick Scheunemann, FH Südwestfalen
… mit 200 Metern pro Sekunde. Fotos: Prof. Dr. Patrick Scheunemann, FH Südwestfalen(Download )
10.01.2017

Ohren-Wärmebild und Luftballonplatzgeschwindigkeit

Grundschule Dinschede zu Besuch im Labor für Strömungslehre von Prof. Dr. Patrick Scheunemann

Meschede. Eigentlich ging es beim Besuch der Klasse 4b der Grundschule Dinschede um das Thema „Temperatur und Wärme“. Mit ihrer Lehrerin Larissa Bauerdick besuchten die Schülerinnen und Schüler aus Oeventrop am 29. November das Labor für Strömungstechnik von Prof. Dr. Patrick Scheunemann. Ganz klares Highlight für die Kinder war nach dessen Eindruck jedoch das Platzen lassen von Luftballons vor einer Hochgeschwindigkeitskamera. 10.000 Bilder pro Sekunde macht das Gerät. „Wir haben mit einer Skala auf dem Ballon analysiert, wie weit ein Ballon in einer zehntausendstel Sekunde aufgeht, wenn man ihn mit einem Nagel ansticht“, erklärt der Professor. Als Assistenten vor die Kamera trauten sich hier nur einige Mutige.

Anders, als es auch um das eigentliche Unterrichtsthema vor einer Kamera ging, in dem Fall eine Wärmebildkamera. „Hier wollten alle ins Bild“, erzählt Scheunemann. „Ohren, Nase, Finger, Mund – wir haben die Temperaturen von kalten und warmen Körperteilen gemessen.“ Hierüber lernten die Kinder Temperaturskalen und Messverfahren kennen. Zum Beispiel, dass es unterschiedliche Thermometer gibt – in Grad Celsius oder Kelvin. Und ob Eiswasser wirklich null Grad Celsius kalt ist. Aber auch etwas darüber, wie Wärme entsteht – zum Beispiel durch Reiben der Hände.

Was passiert beim Schwitzen und wie heiß ist Licht? Scheunemann konnte den Schülerinnen und Schülern mit nassem Handtuch und Fön das Prinzip der Verdunstungskälte ebenso verdeutlichen, wie den Zusammenhang zwischen Licht und Wärme mit einer dimmbaren Glühbirne. „Die Kinder haben gesehen, dass eine gedimmte Glühbirne heiß aber nicht hell war, die zugehörige Infrarotstrahlung konnten sie aber mit der Wärmebildkamera erkennen.“ Experimente, die bei den Kindern sichtlich Neugier und Freude an Naturwissenschaft und Technik weckten.