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Im Verbundstudium „Technische Betriebswirtschaft“ qualifizieren sich Ingenieurinnen und Ingenieure berufsbegleitend zu Führungskräften  Foto: Michael May, FH Südwestfalen
Im Verbundstudium „Technische Betriebswirtschaft“ qualifizieren sich Ingenieurinnen und Ingenieure berufsbegleitend zu Führungskräften Foto: Michael May, FH Südwestfalen(Download )
25.01.2017

Frische Perspektiven für Ingenieure

Master-Studium „Technische Betriebswirtschaft“ qualifiziert berufsbegleitend zur Führungskraft – Infoveranstaltung am 4. Februar

Meschede. Mit dem Verbundstudium „Technische Betriebswirtschaft“ können sich Ingenieure und Naturwissenschaftler berufsbegleitend weiterbilden. Das Master-Studium qualifiziert für eine Tätigkeit als Führungskraft. Die Fachhochschule Südwestfalen informiert hierüber am 4. Februar in Meschede.

Zurzeit sind in diesem Studiengang 86 Studierende eingeschrieben. Eine von ihnen ist Ann-Kathrin Wagener. Sie ist aktuell Produktentwicklerin bei der Mennekes Stecker GmbH & Co. KG in Kirchhundem. Nach ihrem Abitur, einer Ausbildung zur Industriemechanikerin und einem Maschinenbau-Studium arbeitet sie jetzt im vierten Semester an ihrer betriebswirtschaftlichen Kompetenz. „Betriebswirtschaftliche Aspekte kommen im Maschinenbau-Studium viel zu kurz“, sagt Wagener, „im Beruf holt es einen aber immer wieder ein.“ Zum Beispiel im Kundengespräch oder bei der Erstellung von Angeboten, wenn es um die Kalkulation von Kosten und Angebotspreisen geht.

Es geht ihr aber auch darum, den Horizont zu erweitern, andere Blickwinkel und „frische Perspektiven“ kennen zu lernen, wie sie sagt. Wagener „klappert“ dazu systematisch verschiedene Unternehmensbereiche in Form von Hausarbeiten ab, gerade geht es um Vertriebsmanagement. Am meisten profitiert hat sie bislang vom Modul Managementkompetenzen. „Wie wirke ich, wie führe ich Gespräche, wie kann ich verhandeln – das sind alles Fähigkeiten, die ich im Alltag gebrauchen kann“, erzählt Wagener. „Und irgendwann möchte ich einen Schritt weiter, zum Beispiel in Richtung Produktmanagement.“

Dafür nimmt sie auch die zusätzliche Belastung in Kauf. An so gut wie jedem zweiten Samstag findet seminaristischer Unterricht in der Hochschule statt. Rund zwei Drittel der Inhalte erarbeiten sich die Teilnehmer zudem im Selbststudium abends und am Wochenende. Insgesamt dauert das Studium zweieinhalb Jahre. „Es gehört viel Organisation dazu, auch Verzicht auf Privates und Durchhaltevermögen“, sagt die Ingenieurin. „Ich würde es aber auf jeden Fall wieder machen.“  

Der nächstmögliche Studienbeginn ist Anfang März, eine Bewerbung ist bis zum 28. Februar möglich. Mehr Informationen gibt es am 4. Februar ab 11 Uhr im Raum 1.1.2. in der Lindenstraße 53. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich in der Hochschule persönlich beraten zu lassen. Eine Terminvereinbarung ist unter 0291 9910‑4637 oder unter ilgenstein.anne@fh-swf.de möglich. Weitere Informationen unter: www.fh-swf.de/cms/mba