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Zum Vorbereitungsgespräch trafen sich jetzt die Studierenden mit Prof. Ulrich Lehman (2.v.r.) und Prof. Dr. Tobias Ellermeyer (3.v.r.). Im Vordergrund der Prototyp eines handygesteuerten Autos.
Zum Vorbereitungsgespräch trafen sich jetzt die Studierenden mit Prof. Ulrich Lehman (2.v.r.) und Prof. Dr. Tobias Ellermeyer (3.v.r.). Im Vordergrund der Prototyp eines handygesteuerten Autos.(Download )
09.02.2017

Iserlohner Studenten nehmen an internationalem Workshop in Spanien teil

Beim „MAKEATHON“ werden Ideen für die technische Entwicklung der Zukunft gesucht

Iserlohn. Das Reiseziel Gran Canaria klingt schon einmal verlockend. Aber die Themengebiete, mit denen sich die fünf Iserlohner Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen ab dem 17. Februar dort vier Tage lang beschäftigen, sind es auch: Beim diesjährigen „MAKEATHON“ dreht sich alles um die Zukunftsfelder Robotik, Autos der Zukunft, Digitalisierung und Industrie 4.0.

Der internationale Workshop, bei dem es auch darum geht, Prototypen zu entwickeln, findet in diesem Jahr in Spanien statt. Studentische Teams aus verschiedenen Ländern tüfteln gemeinsam in verschiedenen Arbeitsgruppen an technischen Innovationen und präsentieren diese dann untereinander und vor Industrievertretern der Unternehmen Siemens, Mitsubishi, Optima GmbH und Gruppo ASA. Zu den Referenten zählen auch Vertreter des Honda Research Instituts und der Firma Tesla Motors.

Torsten Becker, Lennart Görgner, Adrian Korpok, Jurij Kuzmic und Monika Pfeil wurden ausgewählt, die Fachhochschule Südwestfalen zu vertreten. Sie studieren Mechatronik oder Informatik an der Iserlohner Hochschule. „Uns war es wichtig, unser Team aus Studierenden verschiedener Studiengänge zusammenzustellen, da die Workshop Themen fachübergreifende Denkansätze erfordern“, berichtet Prof. Ulrich Lehman, der die Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Ellermeyer nach Spanien begleitet.

Bei den Studierenden und Professoren ist die Vorfreude groß. „Ich war von Anfang von der Idee begeistert, einmal außerhalb der Hochschule kreativ sein zu dürfen und das gemeinsam mit internationalen Kommilitonen“, ist Lennart Görgner gespannt auf die Zusammensetzung seines Teams. „Mal sehen, was wir können und was nicht“, sieht er die Teilnahme aber auch durchaus sportlich. „So ganz genau wissen wir noch nicht was auf uns zukommt, wir lassen uns überraschen und hoffen, gut vorbereitet zu sein“, ergänzt Prof. Ellermeyer.

Die Idee zur Teilnahme kam aus dem Projekt „Ringvorlesung Industrie 4.0 und Bionik“, das Prof. Lehmann gemeinsam mit der Hochschule Aalen koordiniert. „Ein „Marathon des Machens“ ist für unsere Studierenden eine neue Form des Lernens, ein Mehrwert zum Studium und für uns Professoren eine gute Gelegenheit zum Netzwerken mit den Firmenvertretern“, ist er sich sicher, dass die Veranstaltung für alle Teilnehmer neue Perspektiven und Erfahrungen bietet.