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v.l.n.r. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, David Hütter, Anja Wurth, Andre Strézemsky, Prof. Dr. -Ing. Andreas Nevoigt und Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff
v.l.n.r. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, David Hütter, Anja Wurth, Andre Strézemsky, Prof. Dr. -Ing. Andreas Nevoigt und Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff(Download )
09.02.2017

Preiswürdige Abschlussarbeiten

Drei Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen mit Dr. Kirchhoff-Preis ausgezeichnet

Iserlohn. Traditionell wird beim Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen der Dr. Kirchhoff-Preis für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Preisträger sind in diesem Jahr David Hütter, Andre Strzemsky und Anja Wurth.

Der Dr. Kirchhoff-Preis wird vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen in Würdigung der Verdienste von Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff für die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende studentische Abschlussarbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit der Industrie erstellt wurden und aufgrund ihres Innovationsgehaltes einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Leistungs-oder Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen erbracht haben. Der Preis ist mit je 1500 Euro dotiert.

David Hütter hat am Standort Soest ein kooperatives Studium im Bereich Elektrotechnik in Zusammenarbeit mit der Hella KGaA Hueck & Co. in Lippstadt absolviert. In seiner Bachelorarbeit entwickelte er eine Umgebung für die akustische Positionsbestimmung. Hütter entwickelte ein Programm, welches das Aussenden und die Aufnahme akustischer Signale steuert. Dieses Programm enthält auch einen Algorithmus, der die Daten so auswertet, dass die Position des Mikrofons bestimmt werden kann. Hella nutzt die Entwicklungsumgebung zur Demonstration und als Grundlage für weitere Entwicklungen.

Andre Strzemsky ist Absolvent des Iserlohner Master-Verbundstudiengangs Maschinenbau. Er entwickelte im Rahmen seiner Masterarbeit in Kooperation mit der Friedrich Vollmer Feinmessgerätebau GmbH in Hagen ein Messzonensegment für die Band-Planheitsmessung. Damit steht dem Unternehmen zum einen ein optimales Schulungsmaterial zur Verfügung, das eine Leistungssteigerung im gesamten Bereich der Planheitsmessung ermöglicht. Zum anderen steigert das entwickelte Produkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert dem Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt der Planheits-messung.

Anja Wurth ist Absolventin des Hagener Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. In Zusammenarbeit mit der Johnson Controls Engineering GmbH in Burscheid beschäftigte sich ihre Bachelorabschlussarbeit mit der frühzeitigen Erkennung von Trimfehlern in der Entwicklung von Autositzen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigen zeitliche und technische Optimierung- sowie Prozessoptimierungspotenziale. Dadurch können Reklamationskosten bereits frühzeitig in der Entwicklung erkannt und vermieden werden.

Jochen F. Kirchhoff beglückwünschte die Preisträger zu ihrer guten Leistung: " Sie haben alles richtig gemacht. Die Wirtschaft hat einen großen Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren". Kirchhoff freute sich darüber, dass alle Preisträger bei den Unternehmen, bei denen sie ihre Abschlussarbeiten geschrieben hatten, auch eine Arbeitsstelle gefunden haben. Er verhehlte aber auch nicht seine Sorge über die politische Situation in den USA und die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen. Dennoch, " auch in politisch unsicheren Zeiten sind die Zukunftsaussichten für Ingenieure und Naturwissenschaftler gut", ist er sich sicher.