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13.02.2017

Schädlinge der Honigbiene im Visier

Themenabend an der Fachhochschule: Kleiner Beutenkäfer und Varroamilbe

Soest. Bereits in wenigen Wochen, wenn die ersten warmen Frühlingstage anbrechen, werden auch die Insekten wieder aktiv. Bienen fliegen auf der Suche nach Nahrung aus. Das ist die Zeit, in der die Imker gefragt sind, beispielsweise, um die kleinen Nutztiere vor Schädlingen zu schützen. Ein Themenabend an der Fachhochschule Südwestfalen gibt einen Überblick darüber, welche Themen relevant werden. Die Vorträge beginnen am Freitag, 17. Februar, um 19 Uhr.

Um den Kleinen Beutenkäfer geht es im ersten Vortrag. Gunnhild Walther, 2. Vorsitzende des Imkervereins Soest e.V., wird einen kurzen Überblick über die Erkennungsmerkmale, die Schadwirkung und vorbeugende Maßnahmen geben. Die Varroamilbe gilt als Schädling, der maßgeblich für das Absterben ganzer Völker der westlichen Honigbiene verantwortlich ist. Felix Karger, Student der Agrarwirtschaft an der FH, zeigt in seinem Vortrag auf, welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Dazu zählt unter anderen der Einsatz von Ameisensäure. Das Präparat verdunstet im Bienenstock und bewirkt eine gehemmte Atmung sowie eine Übersäuerung der Milbe und ihrer Larvenstadien. Karger wird auch die Ergebnisse eines Versuchs vorstellen. Untersucht wurden zum Varroamilbenbefall Bienenstöcke an Standorten an der Fachhochschule in Soest sowie in der Gemeinde Eslohe (Hochsauerlandkreis). Fachlich unterstützt von Prof. Dr. Martin Ziron vom Fachbereich Agrarwirtschaft, wird er daraus ableitend auch entsprechende Handlungsempfehlungen geben können.

Der Themenabend findet am Freitag, 17. Februar, auf dem Soester Campus der Fachhochschule Südwestfalen, Lübecker Ring 2, Gebäude 1, Raum 1.014, in enger Zusammenarbeit mit dem Soester Imkerverein statt. Beginn der Vorträge ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich, herzlich willkommen sind Studierende, Hochschulangehörige, Imker sowie interessierte Bürger. Der Eintritt ist kostenlos.

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