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23.02.2017

Land fördert Start-up-Innovationslabor Südwestfalen

Jury im Wettbewerb zur Auswahl der Start-Up-Innovationslabore NRW empfiehlt Kooperationsprojekt von Uni Siegen und FH Südwestfalen

Düsseldorf/Südwestfalen. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen START-UP-Innovationslabore NRW hat eine unabhängige Jury fünf Projekte zur Förderung empfohlen. Darunter ist auch das Kooperationsprojekt „Start-up-Innovationslabor Südwestfalen“ der Universität Siegen mit der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Innovationslabore sollen Gründerinnen und Gründer technologie- und wissensbasierter Unternehmen sowie junge Start-ups dabei unterstützen, ihre Geschäftsidee vorzubereiten, umzusetzen und erfolgreich an den Markt zu bringen. Insgesamt werden bis zu 4,3 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die fünf Projekte bereitgestellt.

An der Universität Siegen und der Fachhochschule Südwestfalen bestehen bereits Strukturen, auf denen das Kooperationsprojekt aufbauen wird. Das südwestfälische Innovationslabor verknüpft diese mit den Kompetenzen der regionalen Akteure aus dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis, den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest sowie der Stadt Hagen. Die Partner aus der Region bringen an vielen Stellen ihre Kompetenzen in das Projekt und somit in ein regionales Gründungsnetzwerk für ganz Südwestfalen ein.

„Mit dem Projekt „Start-up Innovationslabor“ wollen wir das Gründerökosystem in Südwestfalen stärken“, sagt Prof. Dr. Ewald Mittelstädt, Projektleiter an der Fachhochschule Südwestfalen. „Gemeinsam mit unseren Partnern wie den Startercentern NRW, den Wirtschaftsförderungen und der Südwestfalen-Agentur wollen wir hochschulnahe Gründungen strukturiert auf die Wachstumsschiene setzen.“

Das Projektteam bündelt nicht nur die Kompetenzen der Region, sondern eben auch Einrichtungen und Lehrstühle beider Hochschulen. Die Fachhochschule ist im Projekt mit Prof. Dr. Ewald Mittelstädt aus Meschede, Prof. Dr. Ines von Weichs aus Hagen und Prof. Dr. Andreas Gerlach vom Standort Soest vertreten. An der Universität Siegen sind das Gründerbüro und der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship beteiligt.

Im Innovationslabor erhalten ausgewählte Gründerinnen und Gründer intensive Trainings und Unterstützung bei der Teamentwicklung. Dazu zählen die Schwerpunktsetzung auf Vertrieb, Marketing und Technologiemanagement. Außerdem bekommen die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer gezielte Schulungen, die auf die individuellen Herausforderungen technologie- und wissensbasierter Unternehmen abzielen. Im Coaching werden sie von Personen aus der Hochschule und dem Gründerbüro beraten, beim Mentoring wird ihnen eine Person aus der Praxis zur Seite gestellt. Im Juli dieses Jahres soll das Projekt starten und bis 2020 laufen.

„Nordrhein-Westfalen soll mit wissens- und technologieintensiven Gründungen ganz an die Spitze kommen. Darum schaffen wir spezialisierte regionale Gründungsnetzwerke“, sagt NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze meint: „Die Forschungsergebnisse müssen zügig umgesetzt werden, damit aus Ideen Lösungen werden und sich die Lebensverhältnisse der Menschen wirklich verbessern.“ Die weiteren geförderten Projekte kommen aus den Regionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Rhein-Ruhr und westfälisches Ruhrgebiet.
Mehr Informationen zu den Projekten:

www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-foerdert-ausgruendungen-aus-hochschulen-und-forschungseinrichtungen-fuenf