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Freuen sich über ihre profitable Zusammenarbeit: Adriano Pondruff, Athanasios Giouroukakis und Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping (v. li.).
Freuen sich über ihre profitable Zusammenarbeit: Adriano Pondruff, Athanasios Giouroukakis und Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping (v. li.).(Download )
14.03.2017

Ein für alle Seiten profitables Praxisprojekt

Zwei Lüdenscheider Studenten helfen der Phänomenta bei energetischer Optimierung auf die Sprünge

Lüdenscheid. Wenn die einen ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden können und die anderen deswegen bares Geld sparen, dann kann man fraglos von einer profitablen Zusammenarbeit sprechen. Und so wurden Adriano Pondruff und Athanasios Giouroukakis für die Lüdenscheider Phänomenta zum Glücksfall. Und Umgekehrt.

Adriano Pondruff und Athanasios Giouroukakis studieren Wirtschaftsingenieurwesen-Gebäudesystemtechnologie. Die finale Phase des Bachelor-Studiengangs findet am Studienort Lüdenscheid statt. Und der liegt kaum mehr als einen Steinwurf entfernt von der Lüdenscheider Phänomenta. Da liegt eine Zusammenarbeit doch nahe. Das dachte sich auch Prof. Dr. Anne Wehmeier, als sie ihren beiden Studierenden empfahl sich für ein zwölfwöchiges Praxisprojekt einfach mal auf der anderen Seite der neuen und nun endlich auch begehbaren Fußgängerbrücke zu erkundigen.

Pondruff und Giouroukakis hatten es auf die Heizungs-und Lüftungsanlage der Phänomenta abgesehen. „Genauer ging es hier um die energetische Optimierung“, erklärt Prof. Dr. Anne Wehmeier. Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping schlug ein. Auch deshalb, weil die Studenten mit dem Ziel antraten, eine Optimierung gänzlich ohne finanzielle Investitionen erreichen zu wollen. Bei diesem Vorhaben erwies sich schnell die Lüftungsanlage als zentrale Stellschraube. Und tatsächlich fanden Pondruff und Giouroukakis heraus, dass durch eine andere Regelung erhebliche  Einsparpotenziale erschlossen werden können. Und das bei gleicher Behaglichkeit innerhalb der vielen Phänomenta-Wände.

Das Ergebnis ist beachtlich. „Mit dieser Nullinvestmaßnahme konnten wir unseren Stromverbrauch um 9 Prozent senken“, ist Dr. Pöpping überaus zufrieden. Das sind natürlich auch Adriano Pondruff und Athanasios Giouroukakis. „Wir hatten mit der Phänomenta großes Glück“, so Giouroukakis, „wir hatten alle Freiheiten und konnten deshalb sehr produktiv arbeiten“. Der nächste Schritt wäre nun, in eine automatische Steuerung der Lüftungsanlage zu investieren, denn noch müssen die jeweiligen Umstellungen manuell vorgenommen werden.