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Florian Zinevicius
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17.03.2017

Ingenieur und Berufsschullehrer

Florian Zinevicius nutzt neue Zusatzqualifikation der Fachhochschule Südwestfalen für den Lehramtsbereich

Iserlohn. Sein Automotive-Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn hat er jetzt mit Bravour beendet. Doch Florian Zinevicius strebt nicht etwa eine Stelle als Jungingenieur bei einem der zahlreichen Automobilzulieferer der Region an. Er möchte vielmehr sein Wissen an junge Menschen weitergeben und Lehrer an einem Berufskolleg werden. Eine spezielle Zusatzqualifikation der Fachhochschule Südwestfalen macht diese Berufsperspektive möglich.

Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs sind gesucht. Speziell im gewerblich-technischem Bereich. Ein Förderprogramm des Landes, an dem sich auch die Fachhochschule Südwestfalen beteiligt, erschließt Bachelor-Absolventen aus den technischen Studiengängen eine Berufsperspektive im Lehramtsbereich.

„Bislang ist das Lehramtsstudium nur an Universitäten möglich“, erklärt Annekatrin Holz, Programm-Koordinatorin für die Standorte Iserlohn und Hagen, „Mit dem Förderprogramm des Landes erhalten jetzt interessierte FH-Studierende bereits während ihres technischen Studiums an der FH didaktische Zusatzkurse, die ihnen nach Abschluss ihres Bachelor-Studiums den direkten Einstieg in das Masterstudium an Universitäten ermöglichen“. Die Fachhochschule Südwestfalen kooperiert dazu mit den Universitäten Paderborn, Siegen und Wuppertal.

Florian Zinevicius sieht in dem Lehrerberuf eine Möglichkeit, sein Wissen mit verschiedensten Schülergruppen zu teilen: „Hier habe ich es dann mit einer sehr heterogenen Klientel und mit unterschiedlichsten Ansprüchen zu tun. Ich unterrichte Schüler in der Berufsvorbereitung, bilde aber auch angehende Techniker aus. Das ist abwechslungsreich und eine interessante Herausforderung“. Erste Erfahrungen hat er in verschiedenen Praktika in einem integrativen Gymnasium in Frankfurt und an dem Cuno I und II Berufskolleg in Hagen gesammelt. Auch in seinem abgeschlossenen  Automotive-Studium sieht er Vorteile: „Das Studium ist an der Fachhochschule Südwestfalen sehr praxisorientiert und durch die vielen Projektarbeiten habe ich eine gute fachpraktische Ausbildung erfahren, die als Vorbereitung für die Lehrtätigkeit nicht verkehrt ist“. Hinzu kommt, dass in Nordrhein-Westfalen das Fachgebiet Automotive einen Schwerpunkt im Ausbildungsbereich „KFZ/Metall“ bildet. „Daher passt mein Studium sehr gut zu der Fächerkombination“.

An der Universität Wuppertal steht jetzt das Masterstudium an und dann können sich die Berufskollegs auf einen hochmotivierten und engagierten neuen Kollegen freuen. Mehr Infos zu den Lehramtsprojekten „Ingenieure als Berufsschullehrer“
unter www.fh-swf.de/cms/berufsschullehrer