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Timo Bonke, Benjamin Gutwald, Cedric Knez (v.li.) und weitere Hagener Studenten waren für ein Auslandssemester in Edinburgh. Prof. Meike Barfuß (4.v.re.) setzt sich dafür ein, dass auch in Zukunft Hagener im Ausland studieren.
Timo Bonke, Benjamin Gutwald, Cedric Knez (v.li.) und weitere Hagener Studenten waren für ein Auslandssemester in Edinburgh. Prof. Meike Barfuß (4.v.re.) setzt sich dafür ein, dass auch in Zukunft Hagener im Ausland studieren.(Download )
10.05.2017

Viel mehr als einfach nur ein paar Monate im Ausland

Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen erlebten ein unvergessliches Auslandssemester in Edinburgh

Hagen. Sie sind schon ein paar Monate wieder in Hagen. Und doch reichen bei Timo Bonke, Cedric Knez und den anderen Jungs ein paar Funken, um das Feuer wieder zu entzünden. Edinburgh, Schottland, Auslandssemester: Das sind die verbalen Streichhölzer, die man den Studenten zuwerfen muss, wenn man eine begeisternde Geschichte von begeisterten jungen Menschen hören will.

Die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen und die Napier University in Edinburgh kooperieren. So sachlich könnte man das ausdrücken, wenn man erklären will, warum regelmäßig Hagener Studierende ein Auslandssemester in Schottland machen. So sachlich darf man das aber nicht ausdrücken. Denn damit würde man der Geschichte einfach nicht gerecht, die Timo, Cedric und die Anderen erzählen, wenn man sie auf Edinburgh anspricht. „Es war ein unglaubliches Erlebnis, ein unfassbar cooles Semester“, sagt Timo. „Edinburgh ist toll, die Menschen dort waren total offen“, sagt Cedric. Mit „die Menschen“ meint er dabei noch nicht einmal nur die Schotten. „Auf dem Campus geht es komplett international zu“, erklärt Cedric, „man knüpft sofort Kontakte zu Studenten aus allen möglichen Ländern.“ Dass auch abends in Edinburgh einiges los ist, versteht sich dann ja eigentlich von selbst. „Ja, es gibt schon eine ordentliche Partyszene“, sagt Timo und lächelt dabei so, als wüsste er schon ziemlich genau, wovon er da gerade spricht.

Aber die Elektrotechnik- und Medizintechnikstudenten waren zum Studieren in Schottland. Und das sehr erfolgreich. „Alle haben alles bestanden“, bringt Timo sofort auf den Punkt, was unter dem Strich ihres Auslandssemesters steht. Und der Weg dahin? „Der war mitunter schon recht anspruchsvoll“, sagt Benjamin Gutwald, WG-Mitbewohner von Timo und Cedric. „Gut war, dass wir weniger Fächer als hier in Hagen hatten. Da konnte man sich perfekt konzentrieren. Aber dennoch: Wer mit guten Noten zurückkommen wollte, der musste schon richtig was leisten“, so Benjamin.

„Ein Auslandssemester ist ein wichtiger Faktor im Lebenslauf. Und wenn man die Prüfungen besteht, verliert man dabei auch keine Zeit“, sagt Prof. Meike Barfuß. Sie ist Auslandsbeauftrage des Hagener Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik und als solche erstens stolz auf Studenten, die mit Erfolgserlebnissen zurückkehren und zweitens daran interessiert, dass auch in Zukunft wieder Hagener Studierende in Schottland oder auch anderswo Auslandssemester absolvieren.

Und dabei setzt Prof. Barfuß auf die Überzeugungskraft derer, die in Edinburgh waren. Und auf die Überzeugungskraft Edinburghs. In ein paar Tagen fliegt sie mit einigen interessierten Studierenden nach Schottland, um Edinburgh für Edinburgh sprechen zu lassen. Und vor ein paar Tagen hatte sie diese interessierten Studierenden mit Timo, Cedric und den Anderen an einen Tisch gebracht. Damit auch im kommenden Jahr wieder ein paar Funken reichen, um eine neue begeisternde Geschichte von begeisterten jungen Menschen zu hören.

Alle Argumente für ein Elektrotechnik-Studium an der Fachhochschule Südwestfalen sind übrigens im Internet unter www.fh-swf.de/stromaufwaerts zu finden.